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Original im Internet

Besorgniserregende Symptome überwunden

Aus dem Herold der Christlichen Wissenschaft. Online veröffentlicht am 16. März 2025


Vor einigen Jahren wurde ich zum Ersten Leser meiner Zweigkirche Christi, Wissenschaftler, gewählt. Das geistige Wachstum, das ich während dieser dreijährigen Amtszeit erlebte, veränderte meine Lebenseinstellung völlig und führte zur Heilung einer besorgniserregenden Erkrankung.

Eines Morgens wachte ich auf und bemerkte, dass mein rechtes Auge und meine rechte Wange geschwollen und verfärbt waren. Es war die Feiertagswoche mit Thanksgiving in den Vereinigten Staaten, eine sehr anspruchsvolle Zeit für Erste Leserinnen und Leser, da sie sich sowohl auf einen Dankgottesdienst als auch auf den regulären Sonntagsgottesdienst und die Zeugnisversammlung am Mittwoch vorbereiten müssen. Angesichts dieser Verpflichtungen und der Urlaubspläne mit der Familie und dem Freundeskreis rechnete ich mit Fragen zu meinem Gesicht. Es schien mir unmöglich, dass sie es nicht bemerken würden, zumal viele meiner Familienmitglieder, Freundinnen und Freunde sehr gesundheitsbewusst sind.

Ich machte mir nicht nur Sorgen über die Symptome, sondern auch darüber, wie ich auf die Spekulationen und Bedenken anderer über meine Erkrankung reagieren sollte. Aber dann wurde mir klar, dass ich etwas für bare Münze nahm, das tatsächlich unwirklich war, weil es nicht von Gott geschaffen worden war, der sowohl vollkommen gut als auch der Schöpfer von allem ist. Außerdem erwartete ich damit, dass diese Thanksgiving-Woche, die normalerweise von Dankbarkeit gegenüber Gott geprägt ist, einen negativen Verlauf nehmen würde.

In einer Satzungsbestimmung mit dem Titel „Eine Regel für Motive und Handlungen“ gibt Mary Baker Eddy im Handbuch der Mutterkirche die Anweisung (S. 40): „Die Mitglieder dieser Kirche sollten täglich wachen und beten, um von allem Bösen erlöst zu werden, von irrigem Prophezeien, Richten, Verurteilen, Ratgeben, Beeinflussen oder Beeinflusstwerden.“

Ich rief eine Praktikerin der Christlichen Wissenschaft an, um mich mit Gebet behandeln zu lassen, da mir bewusst wurde, dass ich mich irrigerweise von der Illusion der Krankheit hatte beeinflussen lassen. Sie fing sofort an, für mich zu beten. Außerdem sprachen wir darüber, dass wir beim Beten von der geistigen Tatsache ausgehen müssen, dass Gott Alles ist, vollkommen und all-harmonisch, und dass der Mensch als Bild und Gleichnis Gottes vollkommen und harmonisch ist (siehe 1. Mose 1:26, 27). Nichts konnte meinen von Gott gegebenen geistigen Sinn – mein Verständnis von Gott und Seiner vollkommenen Schöpfung – trüben, denn ich spiegele das allwissende göttliche Gemüt wider, das Seine Idee, den Menschen, kennt und erhält. Ich wusste auch, dass es keine andere Macht außer Gott gibt, kein anderes Gemüt und keine andere Intelligenz, und dass daher nichts dieses Verständnis verdunkeln, schmälern oder zerstören konnte. Was mein Auge oder Sehvermögen betraf, war nichts anderes möglich außer Vollkommenheit, denn nichts außer Vollkommenheit ist wirklich. Ich musste verstehen und vollkommen darauf vertrauen, dass das wahr ist.

In Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift gibt Mary Baker Eddy, die Entdeckerin, Gründerin und Führerin der Christlichen Wissenschaft, folgende Definition des geistigen Sinnes (S. 209–210): „Der geistige Sinn ist eine bewusste, beständige Fähigkeit Gott zu verstehen. Er zeigt die Überlegenheit eines Glaubens durch Werke über einen Glauben in Worten.“ Ich erkannte diese Situation als eine großartige Gelegenheit, mich vom geistigen Sinn leiten zu lassen und dessen Zuverlässigkeit unter Beweis zu stellen.

Tief verwurzelt in diesem geistigen Verständnis startete ich in die arbeitsreiche Feiertagswoche. Ich hörte auf zu prophezeien, dass andere negativ auf den Zustand meines Auges reagieren würden, und erwartete stattdessen, dass sie nur die Vollkommenheit von Gottes Schöpfung wahrnehmen würden, mich eingeschlossen. Ich gelobte auch, nicht in den Spiegel zu schauen, um meinen Fortschritt zu beurteilen, da ich wusste, dass wahrer Fortschritt eine zunehmende Vergeistigung des Denkens ist. Ich erinnere mich daran, dass ich still und unablässig, Augenblick um Augenblick, meine mentale Position verteidigte und niemand etwas zu meinem Gesicht oder meinem Auge sagte.

Einige Wochen später, immer noch angeschlagen, hörte ich eine Ansprache eines Christlichen Wissenschaftlers, in der er von jemandem erzählte, der von einer schweren Augenverletzung geheilt worden war. Dieses starke Zeugnis beeindruckte mich sehr. Ich hatte das Gefühl, dass die Argumentation dieser Person auf einer Aussage von Christus Jesus in seiner Bergpredigt beruhte (Matthäus 6:22): „Das Auge ist des Leibes Licht. Wenn dein Auge klar ist, dann wird dein ganzer Leib hell sein.“

Ich erkannte, dass wahre Sehkraft aus einem unbeirrbaren Vertrauen auf Gott und Seine Gesetze entsteht, wie sie in der göttlichen Wissenschaft erklärt werden. Wenn dieses Vertrauen zunimmt, wird unser ganzer Körper „hell“ sein – erfüllt von dem Strahlenglanz des Christus, der Wahrheit, der jeden dunklen Winkel unseres Denkens erhellt. Das Ergebnis muss Heilung sein.

Mit dieser Erkenntnis kam der leise Gedanke, dass ich geheilt war. Als ich schließlich in den Spiegel schaute, waren mein Auge und mein Gesicht völlig normal.

Ich bin Mrs. Eddy unglaublich dankbar dafür, dass sie ihre Entdeckung der göttlichen Wissenschaft und wie sie heilt mit der Welt geteilt hat und uns dabei hilft, alle falschen Überzeugungen, die wir über uns selbst und andere haben, zu überwinden.

Doug Bogan
Columbia Falls, Montana, Vereinigte Staaten

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