Im vergangenen Jahr aß ich an einem Abend etwas, das ich in der Mikrowelle aufgewärmt hatte. Von außen fühlte es sich nur warm an, doch innen war es kochend heiß. Als ich hineinbiss, verbrannte ich mir schlimm den Gaumen und erlitt starke Schmerzen. Das war mir schon einmal passiert, und ich erinnerte mich daran, dass es lange gedauert hatte, bis sich mein Gaumen wieder normal anfühlte, und ich hatte sehr vorsichtig sein müssen, was ich aß.
Diesmal betete ich allerdings sofort. Aus meinem Studium der Christlichen Wissenschaft wusste ich, dass ich mich an Gott, das göttliche Gemüt, wenden konnte, um eine geistige Lösung für dieses Problem zu finden. Da fiel mir das Zeugnis ein, das ein Freund in einer Mittwochabend-Zeugnisversammlung unserer Zweigkirche der Christlichen Wissenschaft gegeben hatte. Bei Holzarbeiten an seinem Segelboot hatte er sich schlimm in die Hand geschnitten. Als er sich selbst eine Behandlung in der Christlichen Wissenschaft durch Gebet gab, war ihm dieser Satz aus Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift von Mary Baker Eddy in den Sinn gekommen (S. 242): „Die göttliche Wissenschaft vom Menschen ist zu einem einheitlichen Gewebe der Beständigkeit gewoben, ohne Naht oder Riss.“
Die Worte „ohne Naht oder Riss“ hatten die Erkenntnis bewirkt, dass er eine vollständige, geistige Idee Gottes ist und keine Schnittwunde erleiden – in keiner Weise verletzt werden – kann. Nachdem eine Pflegerin in der Christlichen Wissenschaft ihm geholfen hatte, die Hand zu verbinden, hatte sich die Wunde sehr schnell geschlossen. Noch am selben Nachmittag war es ihm möglich gewesen, den Rumpf seines Bootes abzuschleifen.
Ich dachte, dass derselbe Wahrheitsgedanke auch auf meine Situation anwendbar war und auf mich zutraf: Ich konnte nicht verletzt werden, und ich war unberührt, weil Christus, Wahrheit, bei mir war, genauso wie er bei meinem Freund gewesen war. Die Schmerzen vergingen augenblicklich. Ich aß normal weiter, und die Berührung meines Gaumens mit der äußerst heißen Füllung hatte keine weiteren Nachwirkungen.
Ich bin immer dankbar, mehr über den einen unendlichen, unveränderlichen Gott zu lernen, der ständig bei uns ist, wo immer wir auch sind. Dieses Verständnis heilt.
Russell Whittaker
Wells, Maine, Vereinigte Staaten
Ich bin der oben erwähnte Freund. Bei der Arbeit an meinem Segel- und Motorboot kommt es häufig vor, dass ich mich schneide oder Kratzer und Schrammen bekomme. Wenn das passiert, mache ich mir immer bewusst, was in der göttlichen Wissenschaft zutreffend ist, wo es weder eine Naht noch einen Riss geben kann. Einmal benutzte ich bei dieser Arbeit eine Tischkreissäge und hielt meinen Daumen beim Schieben eines Holzstücks zu nah an das Sägeblatt. Ich erinnere mich nicht mehr an all die geistigen Tatsachen, die die schnelle Heilung bewirkten, weiß aber noch, wie dankbar ich für die Versorgung vonseiten einer Pflegerin in der Christlichen Wissenschaft war. Ich kehrte noch am selben Nachmittag in die Werft zurück, um den Rumpf des Bootes abzuschleifen.
Steve Green
Green Cove Springs, Florida, Vereinigte Staaten
