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Original im Internet

Vollständige Genesung von einer Kopfverletzung

Aus dem Herold der Christlichen Wissenschaft. Online veröffentlicht am 4. Mai 2026


Als mein Mann und ich eine befreundete Familie in einer anderen Stadt besuchten, gingen wir alle zusammen Rollschuhlaufen. Ich zog meine gemieteten Rollschuhe an, und beim Betreten der Rollschuhbahn fand ich mich plötzlich auf dem Boden wieder. Mein Ellbogen und Kopf samt Kiefer hatten die größte Wucht des Aufpralls abbekommen. Sofort stand mir Personal der Rollschuhbahn zur Seite, und andere Anwesende gaben Ratschläge. Der Ausdruck in ihren Gesichtern und die starken Schmerzen, die ich empfand, gaben mir einen Hinweis darauf, dass die Lage ernst war.

Ich versicherte ihnen, dass alles OK war, und kroch zu einer Bank. Mein Mann, der zuvor elegant wie ein Profi rollschuhgelaufen war, kam sehr schnell und fing an zu beten, und unsere Freunde taten dasselbe. Ich war sehr aufgewühlt und konnte nicht klar denken, daher rief ich einen Praktiker der Christlichen Wissenschaft an. Noch bevor ich mit meiner Beschreibung des Vorfalls fertig war, erklärte er energisch: „Nichts davon ist passiert!“ 

Diese kraftvolle Aussage war ein liebevoller Hinweis darauf, dass ich in diesem – und jedem – Augenblick im Himmelreich lebe, wo ich nur das erleben kann, was Gott, das Gute, hervorruft. Der Praktiker sagte mir ein paar andere tröstliche geistige Wahrheitsgedanken, bevor wir das Gespräch beendeten, doch dieser erste Satz blieb bei mir hängen.

Mein Mann und ich verließen die Rollschuhbahn, und ich betete auf dem Weg zurück zum Haus. Mir kam plötzlich ein Name in den Sinn – eine Person, über die in den Nachrichten gemeldet worden war, dass sie eine tödliche Kopfverletzung erlitten hatte. Das machte mir bewusst, dass ich in meinem Gebet auf Angst eingehen musste, so wie wir es in der Christlichen Wissenschaft lernen. Ich dachte über die Tatsache nach, dass Gott, das Leben selbst, diese Person und mich dauerhaft beschützt. Auch andere Gedanken musste ich ausräumen, und ich wies energisch die unzutreffende Argumentation zurück, ich dürfe nie wieder einschlafen, weil ich sonst vielleicht nicht wieder aufwache. Das war logischerweise nicht umsetzbar – und konnte auch keine Heilung vollbringen.

Dieses Umdenken half mir, ruhiger, weniger verängstigt und nicht auf die Schmerzen fokussiert zu sein, denn nun war meine ganze Aufmerksamkeit auf Gott gerichtet. Als Nächstes rief ich meine Stiefmutter an, um Unterstützung zu erhalten. Wir sprachen über die Tatsache, dass die Aussage „Nichts davon ist passiert“ angesichts des Augenscheins eines offenkundigen schweren Unfalls vielleicht etwas naiv oder sogar waghalsig klingen mochte. Doch gründete sich die Aussage auf die Wahrheit, dass wir vollständig geistig und zum Ebenbild Gottes, des Geistes, gemacht sind, wie die Bibel uns sagt, und nur das widerspiegeln können, was von Gott kommt.

Das hat mein Denken radikal neu ausgerichtet auf das, was Gott weiß. Es war, als würde ich fragen: „Ist Gott auf Rollschuhen gestürzt?“ „Ist Gottes Kiefer ausgerenkt?“ „Hat Gott eine dicke Beule am Kopf?“ Diese Fragen waren lächerlich, und die Antworten lagen auf der Hand. Gott unterliegt selbstverständlich nur Seinem eigenen Gesetz der Harmonie, und weder Er noch etwas oder jemand aus Seiner Schöpfung kann einem Missgeschick, einer Verletzung oder einem Schmerz ausgesetzt sein.

Da wurde mir klar, dass ich mein Denken über den Abend von dem Unfall bestimmen ließ – als ob alles sich darum drehte, dass die Rollschuhe mich zu Fall gebracht hatten. Daher fragte ich mich jetzt, warum meine Gedanken über den Abend nicht auf das gerichtet waren, was sich unmittelbar davor zugetragen hatte, als ich mit kindlicher Freude einer schönen Aktivität entgegensah, dankbar, Zeit mit meinen Lieben zu verbringen, und voller Vorfreude, auf dem glänzenden Holzboden zu laufen. Ich fing an, die Erfahrung des Abends aus neuer Sicht zu betrachten, indem ich diesen früheren Augenblick als die Wirklichkeit anerkannte und das, was danach kam, als etwas, das sich in Gottes Reich nie zugetragen hatte.

Mary Baker Eddy erklärt in Grundzüge der göttlichen Wissenschaft (S. 11): „Gesundheit ist das Bewusstsein von der Unwirklichkeit des Schmerzes und der Krankheit oder vielmehr das absolute Bewusstsein von Harmonie und von nichts anderem.“ Als ich darüber nachdachte, dass es unter Gottes beständiger Fürsorge unmöglich ist, etwas Schlimmes zu erleben, wurde ich mir „der Unwirklichkeit des Schmerzes und der Krankheit“ und „von Harmonie und von nichts anderem“ besser bewusst. Dieser Satz von Mrs. Eddy brachte mich dazu, tiefer darüber nachzudenken, was wirklich ist und was nicht.

An jenem Abend hatte ich ein langes Gespräch mit einem unserer Gastgeber über Gott – über die Allheit der Liebe, das All-Bewusstsein von Gemüt und die Unsterblichkeit von Leben. Im Reich Gottes hat es niemals einen Unfall oder Tod gegeben.

Das brachte mich auf 1. Mose, Kapitel 3 und dann Kapitel 2, die beide von einer mythischen menschlichen Vergangenheit berichten, die es nie wirklich gegeben hat. Gott hat keine materielle Leinwand geschaffen, auf der das Bild einer Situation entstehen könnte, in der sich ein Unfall zuträgt. Als ich so weit in der Bibel zurückging, wie nur möglich, stieß ich auf 1. Mose 1, wo die Vollkommenheit von Gottes Schöpfung dargelegt wird, die Er als „sehr gut“ bezeichnet (Vers 31). Das ist der absolute „Augenblick vor“ allem anderen; er bestimmt das, was wir erleben: der Anfang, den Mrs. Eddy in Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift als „das Einzige“ bezeichnet – „das heißt, die ewige Wahrheit und Einheit von Gott und Mensch, einschließlich des Universums“ (S. 502).

Diese Wahrheit half mir, guten Fortschritt zu machen. Ich hatte keine Schmerzen mehr und – wichtiger noch – stellte fest, dass die Angst und das Gefühl der Beunruhigung sich aufgelöst hatten. Ich ging schlafen und wachte nach einer friedvollen Nacht normal auf. Beim Abendessen an diesem Tag konnte ich wieder mühelos kauen. Als am Tag darauf auch die anderen Symptome verschwunden waren und mein Hinterkopf keine Beule mehr aufwies, entließ ich den Praktiker mit herzlichem Dank.

Ich bin so dankbar für die Gebete meiner Familie, unserer Freunde und des Praktikers – niemand von ihnen hat die geringste Angst oder negative Prognose geäußert. Ich bin ebenso dankbar für die Veränderung in meinem Denken, indem ich Gottes Allmacht als allerhaben anerkannte und meine Liebe zu einem Mitmenschen bekräftigte – selbst wenn ich ihm nie begegnet bin! Diese Erfahrung hat mich gelehrt, nicht von dramatischen Nachrichtenmeldungen beeindruckt zu sein und ihnen auch nicht zu gestatten, mein Denken und Erleben zu beeinflussen. Stattdessen muss ich bei den Nachrichten das Ziel verfolgen, heilend beizutragen, indem ich das Denken berichtige. Dafür bin ich sehr dankbar.

Angela Sage Larsen
Maplewood, Missouri, Vereinigte Staaten

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