Zeugnisse
Eines Morgens, als ich auf meinem Motorroller zur Arbeit unterwegs war, fuhr ich versehentlich auf ein vor mir fahrendes Motorrad auf. Dabei prallte ich mit großer Wucht mit dem Fuß gegen dessen Seitenkoffer.
Einen Tag nach der Geburt unseres Sohnes Daniel (meine Frau war noch im Krankenhaus) erreichte mich ein Anruf der Oberschwester: Ich solle schnell kommen, es sei etwas eingetreten, und das Baby müsse umgehend auf die Intensiv-Station der Universitäts-Klinik verlegt werden. Da aus der Stimme der Oberschwester so viel Furcht klang, zögerte ich keinen Moment und rief eine im Herold eingetragene Praktikerin der Christlichen Wissenschaft an, und bat sie um Behandlung durch Gebet.
Im Jahr 1961 machte die Zweigkirche Christi, Wissenschaftler, in der ich damals Mitglied war, mich darauf aufmerksam, dass in der Mutterkirche in Boston ein internationales Treffen für Studenten stattfinden würde. Ich meldete mich dafür an, und die Mitglieder waren sehr hilfsbereit bei der Vorbereitung dieser wichtigen Reise.
Seit dreizehn Jahren hatten mein Mann und ich uns schon sehnlichst ein Kind gewünscht, und es stimmte mich traurig, dass wir bislang kinderlos geblieben waren. Zu einer Adoption wiederum hatte ich mich bisher noch nicht durchringen können, da ein solcher Schritt meiner Meinung nach eine Menge Probleme mit sich bringen würde.
Vor einigen Jahren stellten sich bei mir auf einmal Erschöpfungszustände ein, sodass ich mich kaum noch auf den Beinen halten konnte. Ich wollte bloß noch im Bett liegen, hatte keinen Appetit und fand kaum Ruhe.
Zu Anfang des Jahres 2014 zeigten sich an meinem Körper plötzlich aggressive Symptome, die mir zunächst große Furcht einflößten. Es begann damit, dass ich akute Schmerzen im Unterkiefer bekam, die auch das linke Auge und die linke Kopfhälfte in Mitleidenschaft zogen.
In den Zeitungen wurde in letzter Zeit vermehrt vor Blitzschlägen gewarnt. Dies erinnerte mich an eine Erfahrung, die ich in meiner Kindheit erlebte.
Als ich die Christliche Wissenschaft vor mehreren Jahren kennenlernte, litt ich unter Gichtanfällen, die sich in starken Schmerzen und Entzündung der Fußgelenke äußerten und mir das Gehen zur Qual werden ließen. Ich nahm dann jedes Mal wochenlang schmerzlindernde Medikamente ein und konnte mich nur humpelnd und mühsam fortbewegen, bis die Schmerzen schließlich verklungen waren.
Vor einigen Jahren machte ich eine Erfahrung, durch die ich besser verstehen lernte, dass Freiheit das Geburtsrecht eines jeden von uns ist, das uns unser Schöpfer verliehen hat. Zu dieser Freiheit gehört auch die Fähigkeit, richtig zu denken und zu handeln, wodurch sich wiederum scheinbar versperrte Wege auftun.
Eines Morgens erwachte ich mit leichten Kopfschmerzen. Da ich mich deswegen aber nicht unwohl fühlte, schenkte ich ihnen keine weitere Beachtung, sondern ging aus dem Haus, um mit einem Freund zusammen einige Besorgungen zu machen.