
Editorials
Wenn man sich wieder einmal Casablanca anschaut, kann man gut verstehen, warum dieser Schwarz-Weiß-Film von 1942 immer ein Hollywoodklassiker geblieben ist. Die Protagonisten entdecken einer nach dem anderen, wie selbstlose Liebe über Tyrannei in ihren verschiedensten Formen wie Egoismus, Hemmungslosigkeit und Selbstgerechtigkeit triumphiert.
In dem Buch Niagara: A History of the Falls [Niagara: Eine Geschichte der Fälle] berichtet Pierre Berton, dass Charles Blondin (den Mary Baker Eddy auf Seite 199 in Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift erwähnt) die Schlucht der Niagarafälle etliche Male auf einem Drahtseil überquerte.
Menschen, die sich die Christliche Wissenschaft zu eigen machen, empfinden gewöhnlich deren Erklärung biblischer Kernwahrheiten als den größten Segen in ihrem Leben: dass Gott Geist ist, ganz und gar gut, und der Schöpfer eines geistigen, sündlosen Universums, das die einzige Wirklichkeit ist. Sie verstehen, dass dies nicht nur eine schöne Theorie ist, sondern durch praktisch erlebbare Heilung von unschönen Dingen bewiesen werden kann.
Der Teil eines Ausspruchs von Jesus „… aber es gibt nur wenig Arbeiter …“ kam mir einige Tage lang immer wieder ins Bewusstsein. Schließlich las ich die ganze Textstelle im Lukasevangelium nach: „Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter.
Sitzt man in einem typischen christlich-wissenschaftlichen Gottesdienst, könnte man gut verstehen, wenn jemand sich umschaut und das Gefühl hat, dass er oberflächlich betrachtet wenig gemein hat mit den anderen Besuchern. Womöglich ist da keiner aus derselben Alters- oder Einkommensgruppe oder politischen Partei, mit derselben Hautfarbe oder auch nur annähernd ähnlichen Hobbys und Interessen.
Bei mir zu Hause die Straße runter steht eine kleine, über 100 Jahre alte Dorfkirche mit Holzschindeln, die zu einem „Cape Cod“-Grau verwittert sind. Vor gar nicht langer Zeit hatte man sie vernagelt und von ihrem bröckelnden Steinfundament angehoben.
Das Handbuch der Mutterkirche von Mary Baker Eddy ist in gewisser Weise die Verfassung der Ersten Kirche Christi, Wissenschaftler, der Mutterkirche der Christlichen Wissenschaft, und steckt die Verpflichtungen der Mitglieder, der Kirchenbeamten, der Mutterkirche selbst, der Zweigkirchen usw. ab.
Wenn Sie noch nie ein „Performance Review“ (eine Leistungsbeurteilung) erlebt haben, wissen Sie vermutlich nicht, wie es ist, sich der Sicht von Vorgesetzten oder Kollegen auf die eigene Arbeit zu stellen. Ich kam einmal von einem solchen Mitarbeitergespräch mit einer Liste von 15 Bereichen, in denen ich mich verbessern musste.
Beim Lesen des Christian Science Monitor im Internet wurde ich einmal zu einer Umfrage über die zivile Nutzung von Drohnen eingeladen. Nach einigen Fragen zu meiner Einstellung endete die Umfrage damit, wie ich mich selbst einschätze auf einer Skala von „sehr liberal“ bis „sehr konservativ“.
Insgesamt betrachtet lehrt uns der göttliche Tröster, dass eine sterbliche Sicht auf die Realität im Verschwinden begriffen ist. Alles, was Christus Jesus über die Unsterblichkeit bewies, dringt Stück für Stück ins menschliche Bewusstsein ein.