
Editorials
Vor Jahren einmal gingen einige Leute aus meiner Kirche und ich in ein Restaurant. Während wir uns über die Speisen unterhielten, die zur Auswahl standen, fiel mir auf, dass eine Frau ihre Speisekarte fast augenblicklich wieder zugeklappt hatte.
Jeder von uns möchte sich immer und überall sicher fühlen. Rein menschliche Sicherheitsmaßnahmen, so nötig und wichtig sie auch sein mögen, können allerdings keinen absoluten Schutz gewährleisten.
Unlängst verspürte ich eines Morgens den mütterlichen Impuls, die ganze Welt im Gebet in die Arme zu schließen. Die geplagte Menschheit schien geradezu danach zu hungern, liebevoll umsorgt und beschützt zu werden.
„Als ihr Verständnis der göttlichen Offenbarung wuchs, erkannte Mrs. Eddy, dass die Entdeckung der göttlichen Wahrheit , die ihr durch das christliche Heilen offenbart worden war, in unserer Welt auch nur durch solches Heilen bewahrt werden kann.
Heilung zu finden ist seit jeher etwas, wonach sich viele Menschen sehnen. Eine Frau, die verzweifelt Hilfe suchte, sagte sich, als sie Christus Jesus vorübergehen sah: „Wenn ich nur sein Gewand anrühre, dann werde ich gesund“.
Für Heilung zu beten, kann eine freudige und erwartungsvolle Tätigkeit sein. Doch bisweilen mögen wir diese Aufgabe als belastend oder gar beängstigend empfinden, wenn wir das Gefühl haben, gegen etwas anbeten zu müssen, was uns bedroht.
Jeder von uns lernt irgendwann einmal durch den immer-gegenwärtigen Christus – die liebevolle Gegenwart und Macht Gottes, die uns geistig führt –, dass unser allliebender, unendlich fürsorglicher Vater-Mutter Gott Seine Kinder ohne äußere Hilfe erhält und dass es Ihm weder an der Bereitschaft noch an der Fähigkeit mangelt, in jeder Hinsicht für uns zu sorgen.
Wie sehr betrachten Siesich als „Wissenschaftler/-in“? Woran haben Sie in letzter Zeit „geforscht“? Welche „Daten“ haben Sie analysiert, um Antworten auf Probleme zu finden, die der Lösung harrten?
Bisweilen stellt sich die Frage, was man als Einzelne(r) tun kann, um der Welt zu helfen. Unlängst wurde beispielsweise berichtet, dass die Anzahl der Menschen, die weltweit aus ihren Häusern vertrieben wurden, zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg die 50-Millionen-Grenze überschritten hat.
Der tiefste Hunger der Menschen ist geistig. Ob es das Verlangen nach Frieden und Sicherheit ist, ein Sehnen nach Freiheit, quälende Verzweiflung über Finanzen oder der Wunsch nach Gesundheit und Glück – viele von uns sind auf der Suche nach etwas, dessen Quelle in der hergebrachten Sichtweise auf das Leben einfach nicht zu finden ist.