Skip to main content
Original im Internet

Für Kinder

„Kommt dieser Gedanke von Gott?“

Aus dem Herold der Christlichen Wissenschaft. Online veröffentlicht am 20. August 2018


Lexi war das fröhlichste Mädchen der ganzen Gegend. Sie machte alles mit Freude – zur Sonntagsschule gehen, Kuchen backen und vor allem mit ihrem neuen Stofftier Tiger spielen, der lustigen Figur aus Pu der Bär. Ganz besonders liebte sie ihre Familie. Sie umarmte alle den ganzen Tag über und gab ihnen Küsschen.

Als Lexi eines Abends darauf wartete, dass ihre Mutter ihr Gute Nacht sagte, kam ihr ein trauriger Gedanke, der ihr Angst machte. Als ihre Mutter ins Zimmer kam, schlang Lexi ihre Arme eng um sie und sagte: „Ich will nie von dir weg sein. Du darfst nie weggehen.“

Lexis Mutter wusste sofort, dass ein Gedanke, der Lexi traurig machte, nicht von Gott kam. Sie erinnerte Lexi an die „wichtige Frage“. Lexi lernte nämlich gerade, eine sehr wichtige Frage zu stellen, und zwar: „Kommt dieser Gedanke von Gott?“ Mary Baker Eddy stellt in ihrem Buch Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift die Frage so: „Sind die Gedanken göttlich oder menschlich? Das ist die wichtige Frage“ (S. 462).

Ein göttlicher Gedanke kommt direkt von unserem Vater-Mutter-Gott. Wir lesen in der Bibel, dass Gott sagt: „Ich weiß genau, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der Herr: Gedanken des Friedens und nicht des Leidens, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben“ (Jeremia 29:11). Wir fühlen uns stärker geliebt, sicherer und mehr getröstet, wenn wir wissen, dass Gott mit uns redet, und Seinen Gedanken gut zuhören.

Wenn wir Gottes Gedanken gut zuhören, fühlen wir uns stärker geliebt und sicherer.

Doch wie war das mit Lexis traurigem Gedanken? Solche Gedanken werden Irrtum genannt, denn sie sind unwahr und kommen nicht von Gott. Diese falschen Gedanken fordern dich auf, etwas über Gott oder dich, Sein Kind, zu glauben, was gar nicht stimmt. Es war ein Irrtumsgedanke, der Lexi sagte, sie könnte von jemandem getrennt sein, den sie liebhat.

Lexis Mutter drückte sie an sich und sagte: „Gott ist Liebe, und du kannst nie von Gottes Liebe getrennt werden. Gott hört niemals auf, dich liebzuhaben, und Er nimmt dir Seine Liebe auch nie weg. Alles, was Gott dir zu lieben gegeben hat, wird dir für immer gehören.“ Damit fühlten Lexi und ihre Mutter sich sicher, geborgen und sehr froh.

Jetzt konnte Lexi sich umdrehen, um einzuschlafen. Dabei landete sie direkt auf Tiger und musste lachen. Sie erzählte ihm, was sie morgen alles machen musste – ein neues Schild für ihr Clubhaus malen, Kuchen backen und alle möglichen anderen schönen Sachen. Den traurigen Gedanken hatte sie ganz vergessen. Der war verschwunden – genau wie das Gefühl von Traurigkeit.

Weitere Artikel im Web

  

Die Mission des Herold

Der Herold ermutigt jeden von uns, das geistig Gute zu entdecken — den geistigen Sinn zu betätigen. Wir sehen damit klarer die geistigen Tatsachen unserer Beziehung zu Gott und entdecken gleichermaßen auch Gelegenheiten, sie der Welt zu verkünden und anzuwenden: mit anderen Worten, die Aufgabe des Herolds zu erfüllen.

Michael Pabst, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, Februar 1997 

Nähere Informationen über den Herold und seine Mission.