„Es ist schwer, meinen Frieden wiederzufinden“, sagte mir eine Freundin unlängst.
Viele von uns kennen sicher das Gefühl, wenn es um einen tiefen, unerschütterlichen inneren Frieden geht. Vielleicht streben wir diesen Frieden, diesen mentalen Ort, an, wo wir die Gegenwart Gottes besser fühlen. Und dann kommt’s: Eine Flut von Informationen – Aufruhr und Verzweiflung – aus der Welt um uns herum rüttelt an unserem Anker. An Feiertagen sehnen wir uns möglicherweise besonders nach Stabilität und Ausgeglichenheit.
Doch wenn es uns nur um „unseren Frieden“ geht, wird es problematisch. Dann ist es, als würde jeder das Gefühl von Stille oder Ruhe in einer Schachtel mit der Bezeichnung „mein Denken“ mit sich herumtragen und versuchen, eine große, bedrohliche Welt mithilfe einer Rüstung geistiger Inspiration zu navigieren – mit einer Schachtel Frieden gerüstet – in der Hoffnung, damit jedem Angriff gewachsen zu sein.