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Original im Internet

Gottes Macht Raum zu geben lässt Beule verschwinden

Aus dem Herold der Christlichen Wissenschaft. Online veröffentlicht am 20. April 2026


Als Pflegekraft in der Christlichen Wissenschaft bete ich täglich und erkenne mich selbst, meine Kolleginnen und Kollegen sowie die Patientinnen und Patienten, mit denen ich arbeite, als Bild und Gleichnis Gottes an (siehe 1. Mose 1:26, 27). Da jede und jeder einzelne von uns die Eigenschaften unseres Schöpfers, des göttlichen Geistes, widerspiegelt, sind wir in Wirklichkeit geistig, vollkommen und vollständig, genau wie Gott.

Letztes Jahr bemerkte ich eine ungewöhnliche Beule an meinem Handgelenk. Obwohl sie meine Arbeit nicht beeinträchtigte, wollte ich sie dennoch heilen und war entschlossen, dies zu tun, indem ich selbst dafür betete. Jedoch änderte sich in den folgenden Monaten nichts.

Als ich meine Bedenken darüber meiner Mutter mitteilte, erinnerte sie mich daran, dass Mary Baker Eddy im Lehrbuch der Christlichen Wissenschaft, Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift, folgende Empfehlung gibt (S. 420): „Wenn Schüler sich nicht selbst schnell heilen, sollten sie beizeiten einen erfahrenen Christlichen Wissenschaftler bitten ihnen zu helfen.“

Etwa zur gleichen Zeit versuchte ich auch, meine Zurückhaltung zu überwinden, meine Kolleginnen und Kollegen bei der Arbeit mit Patientinnen und Patienten um Hilfe zu bitten. Deshalb folgte ich dem Rat meiner Mutter und wandte mich an einen Praktiker der Christlichen Wissenschaft, damit er mit mir über beide Angelegenheiten betete. Wir sprachen über die Eigenschaften, die ich als Gottes geistige Widerspiegelung ganz natürlich zum Ausdruck bringe, darunter Gesundheit und Demut.

Mich faszinierte besonders ein Artikel, den ich in einer der Zeitschriften der Christlichen Wissenschaft gelesen hatte: „Geist, nicht Materie, ist Substanz“ (siehe Ralph E. Wagers, Herold, Februar 1974). In den folgenden Tagen dachte ich intensiv darüber nach, was es bedeutet, in einem geistigen Universum zu leben, das von den unzerstörbaren Ideen des unendlichen Gemüts, Gottes, erfüllt ist.

In der folgenden Woche besuchte ich den Yosemite-Nationalpark in Kalifornien. Die natürliche Schönheit, die ich dort sah, erinnerte mich an die geistigen Wahrheitsgedanken, die ich in dem Artikel gelesen hatte. Mir Gottes Eigenschaften, die in der Natur zum Ausdruck kommen, so sehr bewusst zu sein, war der Wendepunkt. Alle Sorgen um meinen Körper waren wie weggeblasen. Während einer Wanderung zu einem Wasserfall fiel mein Blick zufällig auf mein Handgelenk, und ich bemerkte, dass es glatt war und es keine Spur mehr von der Beule gab, die monatelang dort gewesen war. Ich war überglücklich und sehr dankbar für diese Heilung.

Mir wurde klar, dass in meinen ersten Gebeten der Wille im Vordergrund gestanden hatte, das Problem ohne Hilfe lösen zu können. Ich war darauf fokussiert, was ich meiner Meinung nach als guter Metaphysiker und als Pflegekraft in der Christlichen Wissenschaft demonstrieren können sollte. Ich war in meinem persönlichen Selbstverständnis gefangen. Aber als ich mich selbst zurücknahm und demütig statt meinem Willen dem Willen Gottes Raum gab, konnte ich das geistige Universum, das Er geschaffen hat, besser wahrnehmen, und dies führte zur Heilung.

John Challenger
Irvine, Kalifornien, Vereinigte Staaten

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