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Original im Internet

So fand ich zur Christlichen Wissenschaft

Leser, ich habe ihn geheiratet!

Aus dem Herold der Christlichen Wissenschaft. Online veröffentlicht am 9. Februar 2026


Als Studentin lernte ich einen attraktiven jungen Mann kennen, der auf ein benachbartes College ging. Nachdem wir ein paar Monate gedatet hatten, erfuhr ich, dass er Christlicher Wissenschaftler war. Was für eine Enttäuschung! Waren das nicht die Leute, die nicht an Ärzte glaubten?

Zurück in meinem Studentenwohnheim weckte ich meine Zimmergenossin, um ihr die traurige Botschaft zu übermitteln. Ihre Antwort war: „Das ist nicht das Ende der Welt. Kann das bitte bis morgen warten?“

Am nächsten Tag ging sie – weltoffener als ich – zur Unibibliothek, um sich das Lehrbuch der Christlichen Wissenschaft, Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift von Mary Baker Eddy, auszuleihen. Wir fingen beide an, es zu lesen. Mir gefiel das erste Kapitel, „Gebet“, sehr. Es stellt einen Gott vor, der ganz anders ist als der, von dem in der Sonntagsschule meiner Religionsgemeinschaft die Rede war.

Ich war in einer protestantischen Kirche aufgewachsen und glaubte, was man mir da beigebracht hatte. Ich bezweifelte nichts davon. Aber diese neue Sicht auf Gott als unendliches, allliebendes Gemüt stellte diese lang gehegten Überzeugungen in Frage.

Obwohl mir das erste Kapitel gefiel, konnte ich mich nicht überwinden, weiterzulesen, weil ich wusste, dass Christliche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sich auf Gebet und nicht die Schulmedizin stützen, um Heilungen zu erlangen. Mein Opa war Arzt, und ich respektierte ihn sehr. Ich konnte mich nicht gegen seine Einstellung richten, obwohl ich mitbekommen hatte, dass die Schulmedizin nicht auf alles eine Antwort hat.

Aber ich liebte meinen Freund. Und, ganz wie die Hauptfigur in Charlotte Brontës Roman Jane Eyre es ausdrückt: Leser, ich habe ihn geheiratet!

Sonntags gingen mein Mann und ich getrennt zur Kirche. Ein paar Jahre später bekamen wir eine Tochter. Da beide Kirchen Kinderbetreuung anboten, nahmen wir sie abwechselnd mit. Dann, ein paar Jahre später, erwarteten wir ein zweites Kind. Die erste Entbindung unter ärztlicher Betreuung war schwer gewesen, und ich wollte das auf keinen Fall noch einmal erleben. Ich wollte diesmal eine andere Herangehensweise versuchen.

Mein Mann gab mir das Lehrbuch der Christlichen Wissenschaft und empfahl mir, es zu lesen. Das tat ich, und in den darauffolgenden sechs Monaten erlangte ich ein ganz neues Verständnis von Gott. Wissenschaft und Gesundheit enthält zum Beispiel diesen Satz (S. 140): „Der Gott der Christlichen Wissenschaft ist die universale, ewige göttliche Liebe, die sich nicht verändert und weder Böses, Krankheit noch Tod verursacht.“

Das war ganz anders als der Gott, den ich mir immer vorgestellt hatte – einen weit entfernten Riesen, der anordnete, was immer ihm in den Sinn kam. Ich war mit der Vorstellung aufgewachsen, dass Gott einige Menschen mehr liebt als andere, und glaubte, zu denen zu gehören, die Er weniger liebt. Doch jetzt stellte ich fest, dass Gott die Liebe selbst ist und Seine ganze Schöpfung unvoreingenommen liebt und versorgt. Außerdem erfuhr ich, dass Gott Geist ist und dass mein wahres Sein ein Teil der vollständig geistigen Nachkommenschaft des Geistes ist.

Ich trat aus meiner vorherigen Kirche aus und fing an, meinen Mann zu seiner Kirche zu begleiten. Die Geburt unseres zweiten Kindes war völlig anders als meine erste Entbindung. Ich hatte keine Angst, weil ich wusste, dass Gott bei mir war und alle Beteiligten – mich, das Baby und alle anderen – liebte. Ich erwartete eine harmonische Geburt, und so war sie auch.

Zusätzlich zu der problemlosen Entbindung merkte ich, dass ein chronisches Hautproblem, von dem man mir gesagt hatte, dass es mich mein Leben lang begleiten würde, geheilt war, ohne dass ich deswegen gebetet hatte. Es war einfach dadurch geheilt worden, dass ich das Lehrbuch las.

Ich bin so dankbar für diese und viele andere Heilungen, die meine Familie und ich seitdem erlebt haben. Und ich bin Mrs. Eddy dankbar, die sehr selbstlos gearbeitet hat, damit wir alle Heilung und Freiheit erleben können.

Irene L. Alley

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