Skip to main content Skip to search Skip to header Skip to footer
Original im Internet

Schmerzhaftes Problem geheilt

Aus dem Herold der Christlichen Wissenschaft. Online veröffentlicht am 27. April 2026


Spät eines Abends bekam ich ähnliche Symptome wie eine Verwandte, die längere Zeit an einem schmerzhaften körperlichen Problem gelitten hatte. Ich hatte Angst, war aber auch zuversichtlich aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen, dass ich mich hinsichtlich der Heilung auf geistige Mittel verlassen konnte. So weit ich zurückdenken kann, war die Praxis der Christlichen Wissenschaft bei jedem Bedürfnis ausreichend, Gesundheitsfragen eingeschlossen.

Ein klarer Gedanke, der mich damals begleitete, war, dass dieses Problem nie wirklich ein Bestandteil des Lebens meiner Verwandten gewesen war und auch kein Bestandteil meines Lebens werden musste. Diese Inspiration stützte sich auf eine Stelle in Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift, an der Mary Baker Eddy schreibt (S. 178): „Erblichkeit ist kein Gesetz. Die weit zurückliegende Ursache oder Vorstellung von Krankheit ist nicht gefährlich aufgrund ihrer Priorität oder aufgrund eines Zusammenhangs der sterblichen Gedanken der Vergangenheit mit denen der Gegenwart. Die prädisponierende Ursache und die erregende Ursache sind mental.“

Da es mir schwerfiel, klar zu denken oder zu beten, sang ich vertraute Kirchenlieder. Dabei kamen mir einige einfache und doch machtvolle Ideen. Ich hielt an dem Gedanken fest, dass meine Substanz geistig ist, unfähig, krank zu sein oder Fehlfunktionen aufzuweisen, und dass dies ein Gesetz Gottes war, auf das ich mich hinsichtlich einer Heilung gefahrlos verlassen konnte. Als ich das Gefühl bekam, dass meine Befreiung von dem Problem zu lange auf sich warten ließ, bat ich eine Praktikerin der Christlichen Wissenschaft um Behandlung durch Gebet.

Zu der Zeit musste ich einige schwierige persönliche Entscheidungen treffen, und ich kämpfte mit seelischem Aufruhr und Sorgen. Die Praktikerin wies mich darauf hin, dass ich Fortschritt ohne Schmerzen machen konnte. Diesen Gedanken erkannte ich als ein Zitat aus Wissenschaft und Gesundheit (S. 224): „Fortschritt sollte schmerzlos und von Leben und Frieden begleitet sein anstatt von Disharmonie und Tod.“ Schließlich legte ich mich wieder ins Bett und schlief ein paar Stunden, woraufhin ich tief dankbar und bereit für einen aktiven Tag aufwachte.

Ich empfand Ehrfurcht angesichts der Freiheit von den Symptomen und kämpfte ein wenig mit dem Gefühl, dieser Freiheit nicht würdig zu sein; ich meinte, dass ich noch mehr zu lernen hatte. Als ich weiter betete, erkannte ich besser, dass diese Freiheit ein echter und legitimer Beweis der Fürsorge der göttlichen Liebe für mich war und dass ich ihrer würdig war, schließlich war ich ein Teil von Gottes geliebter Schöpfung.

Etwa eine Woche später hatte ich dann allerdings noch stärker mit diesen Symptomen zu kämpfen. Ich konnte weder stillstehen noch fühlte ich mich stark genug, um zu gehen. Ich rief die Praktikerin wieder an und war so dankbar, dass sie mitten in der Nacht bereitstand.

Diesmal war ich bei meinen Eltern zu Besuch. Ich wollte sie nicht belasten, brauchte aber praktische Hilfe. Ich rief nach meiner Mutter, die hingebungsvoll die Christliche Wissenschaft studiert, und sie stand mir sofort zur Seite. Ich fühlte ihre starke und beruhigende Gegenwart und ihre unterstützenden Gebete, obwohl wir sehr wenig sprachen.

An einem Punkt meinte ich, die Schmerzen nicht mehr aushalten zu können, und lauschte auf klare Anweisungen, was zu tun sei. Ich erinnerte mich daran, dass die Verwandte, die ein ähnliches Problem gehabt hatte, bei Schmerzen immer Stunden auf ärztliche Behandlung hatte warten müssen, und mir kam der Gedanke, dass wir nie auf Gott warten müssen. Gott war hier und jetzt bei mir und stillte meinen Bedarf.

Ich war mir dieser Tatsache vollständig sicher, unter anderem wegen einer Heilung durch Gebet, die ich Jahre zuvor bei schlimmen Zahnschmerzen erlebt und bei der ich die Nähe der göttlichen Liebe gespürt hatte, die deutliche Abhilfe bewirkte (siehe „Painful tooth healed through prayer“ [Zahnschmerzen durch Gebet geheilt], JSH-Online, 3. Juni 2019). An diese Heilung zurückzudenken gab mir Kraft.

Meine Mutter erzählte mir von einer Zeit, als sie unter Schmerzen gelitten hatte, und damals war ihr dieser Satz in den Sinn gekommen: „Du hast keine Kraft; Gott gibt mir Macht.“ Ich verstand das so, dass sie dem Schmerz gesagt hatte, er könne nichts bei ihr ausrichten, da er weder Kraft noch Wirklichkeit besaß. Gott ist die einzige Macht, an der meine Mutter teilhaben konnte und die sie für sich in Anspruch nahm, um an der Wahrheit festzuhalten. Ich hatte die gottgegebene Fähigkeit, dasselbe zu tun. Als ich mental auf meiner Herrschaft über den Glauben an ein Leben und an Empfindung in der Materie bestand, konnte ich Frieden finden und schließlich auch zur Ruhe kommen.

Am darauffolgenden Tag, einem Sonntag, konnte ich meine Pflichten als Zweite Leserin in unserem Gottesdienst mit Zuversicht und Freude erfüllen. Obwohl ich nicht vollständig beruhigt und gänzlich schmerzfrei war, wusste ich, dass ich mehr Klarheit und Herrschaft erlangt hatte. Ich war sicher, dass nichts mich von Gott und dem Verständnis meiner natürlichen Güte und Würdigkeit als Gottes Widerspiegelung trennen konnte.

Als ich konsequent nichts weniger als meine gottgegebene Natur akzeptierte, wurde ich innerhalb weniger Wochen vollständig frei von den beängstigenden Symptomen. Das ist jetzt zwei Jahre her.

Ich fing an, im Kleinen zu erkennen, was Mrs. Eddy in Die Erste Kirche Christi, Wissenschaftler, und Verschiedenes beschreibt (S. 181): „Fortschritt ist der reifende Begriff von der göttlichen Liebe; er demonstriert das wissenschaftliche, sündlose Leben des Menschen und den schmerzlosen Übergang des Sterblichen von der Materie zum Geist, nicht durch den Tod, sondern durch die wahre Idee vom Leben – vom Leben im Gemüt, nicht in der Materie.“

Zwar vergingen mehrere Monate, bis die schwierige persönliche Situation vollständig bereinigt war, doch diese körperliche Heilung war ein überzeugender Hinweis darauf, dass Gott uns auf sehr praktische Weise führt und in jeder Situation augenblicklich zur Seite steht, und darauf können wir uns uneingeschränkt stützen. Jeder Mensch ist einer Heilung und des schmerzlosen Fortschritts durch ein größeres Verständnis von unserem Leben als geistig und ewig würdig.

Ich bin tief dankbar für Mary Baker Eddys Entdeckung der Christlichen Wissenschaft und für Christliche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die die beständige Relevanz und Wirksamkeit dieser Wissenschaft täglich aufs Neue unter Beweis stellen.

Laura Lapointe
Boston, Massachusetts, Vereinigte Staaten

Wenn Sie mehr Inhalte wie diese erforschen möchten, können Sie sich für wöchentliche Herold-Nachrichten anmelden. Sie erhalten Artikel, Audioaufnahmen und Ankündigungen direkt per WhatsApp oder E-Mail. 

Anmelden

Weitere Artikel im Web

  

Die Mission des Herolds

„... die allumfassende Wirksamkeit und Verfügbarkeit der Wahrheit zu verkünden ...“

                                                                                                                            Mary Baker Eddy

Nähere Informationen über den Herold und seine Mission.