
Zeugnisse
Als Christus Jesus die zehn Aussätzigen heilte, kehrte einer von ihnen zurück, um ihm zu danken, und „pries Gott mit lauter Stimme“, wie wir im Lukasevangelium lesen (17:15). Wenn ich zurückblickte und meine Dankbarkeit für alle Segnungen, die ich im Laufe meines Lebens durch die Christliche Wissenschaft und ihre Anwendung empfangen habe, zum Ausdruck bringen wollte, wäre mir dies nicht möglich, denn ich hatte nicht nur körperliche Heilungen; auch persönliche Schwierigkeiten wurden gelöst und moralische Schwächen überwunden.
Nachdem unser ältester Sohn mehrere Monate die erste Klasse besucht hatte, rief mich der Rektor an und sagte mir, daß unser Sohn nicht mehr in dieser Schule bleiben könne, sondern in eine Sonderschule für zurückgebliebene Kinder gehen müsse. Der Rektor sagte noch, daß er mir drei Monate Zeit lassen würde, meine Entscheidung zu treffen.
Es ist mir ein großes Bedürfnis, für die Christliche Wissenschaft zu danken. Im Jahre 1945 hatten meine Familie und ich die Existenz, die Wohnung und alle materiellen Mittel verloren.
In den Psalmen lesen wir (9:2, 3): „Ich danke dem Herrn von ganzem Herzen und erzähle alle deine Wunder. Ich freue mich und bin fröhlich in dir und lobe deinen Namen, du Allerhöchster.
In tiefer Dankbarkeit gegen G ott für Mary Baker Eddy, die Verfasserin des Lehrbuchs, Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift, gebe ich folgendes Zeugnis. Bei einer Untersuchung für den Militärdienst wurde mir gesagt, daß ich aktive Tuberkulose hätte.
Eines Sonntags, als unsere Familie sich fertigmachte, um in unserem Kombiwagen zur Kirche zu fahren, wurde ich einen Augenblick abgelenkt und nahm kurz den Fuß von der Bremse. Als nächstes hörte ich unsere kleine Tochter aufschreien, daß das Rad über ihren Fuß gerollt sei.
Aus tiefer Dankbarkeit zu G ott und für das christliche Heilen gebe ich das folgende Zeugnis. Im Jahre 1926 besuchte ich zum erstenmal eine christlich-wissenschaftliche Zeugnisversammlung in einer Zweigkirche und erlebte sofort eine Heilung.
Bis vor einigen Jahren besuchte ich ein-oder zweimal im Jahr eine Kirche einer anderen Religionsgemeinschaft. Ich ging in die Kirche, ohne Liebe oder irgendwelche Hingabe zu empfinden, und in einer ähnlichen Haltung verließ ich auch die Kirche.
Ich möchte gern darüber berichten, wie der Kriminalität und Gesetzlosigkeit ein Ende bereitet wurde. Nachdem im Dezember 1970 in dem Stadtviertel, in dem ich wohne, binnen zehn Tagen in fünf Häusern eingebrochen worden war, wurde mir klar, daß ich ganz spezifisch über dieser Situation beten mußte.
Aus Dankbarkeit gegen unseren Vater-Mutter G ott und für Mary Baker Eddy und ihre inspirierten Schriften möchte ich von einer Heilung berichten. Von meiner Jugend an war ich eine begeisterte Skifahrerin gewesen und beteiligte mich im Winter beinahe jedes Wochenende an einem Skirennen.