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Die Gleichgültigkeit der vielen Anhänger des Christentums gegen...

Aus der Juni 1907-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft


Die Gleichgültigkeit der vielen Anhänger des Christentums gegen die heilende Bedeutung ihres Glaubens erscheint immer erstaunlicher, wenn man einsieht, daß diese Gleichgültigkeit bewahrt wird, nicht nur trotz des Meisters besonderem Befehl an seine Jünger, sondern trotz der Tatsache, daß er seine heilende Arbeit als natürliches und unvermeidliches Resultat des idealen Lebens der Reinheit, des rechten Denkens und Strebens darstellte, wozu jeder berufen ist. Der allgemein angenommene Sinn von des Meisters Lehre bestätigt, daß das Überwinden von Krankheit und Sünde nur die Folge seines Bewußtseins von der göttlichen Gegenwart, Macht und Liebe ist, und niemand wird leugnen, daß dieses Gottes-Bewußtsein der Geist des wahren Glaubens ist, daß wir nur Christen sind, insofern wir solche Pflichttreue gegen dieses Christusideal äußern und unsere Nachfolge eine allbekannte, von allen Menschen anerkannte Tatsache ist.

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Die Mission des Herold

Ich betrachte die Herolde und den Sentinel als den „gedruckten Paulus“, weil sie die Botschaft der universellen Verfügbarkeit der Wahrheit in die ganze Welt tragen. Ich muß aber hinzufügen, dass für den Christlichen Wissenschaftler in Übersee der Sentinel und der Herold weit mehr sind als Botschafter der Wahrheit; sie sind buchstäblich das Brot für den jeweiligen Tag und speisen die Christlichen Wissenschaftler mit der „Gnade“, die sie täglich durch das Gebet des Herrn suchen.

Howard Palfrey Jones, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, November 1969 

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