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Die Gleichgültigkeit der vielen Anhänger des Christentums gegen...

Aus der Juni 1907-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft


Die Gleichgültigkeit der vielen Anhänger des Christentums gegen die heilende Bedeutung ihres Glaubens erscheint immer erstaunlicher, wenn man einsieht, daß diese Gleichgültigkeit bewahrt wird, nicht nur trotz des Meisters besonderem Befehl an seine Jünger, sondern trotz der Tatsache, daß er seine heilende Arbeit als natürliches und unvermeidliches Resultat des idealen Lebens der Reinheit, des rechten Denkens und Strebens darstellte, wozu jeder berufen ist. Der allgemein angenommene Sinn von des Meisters Lehre bestätigt, daß das Überwinden von Krankheit und Sünde nur die Folge seines Bewußtseins von der göttlichen Gegenwart, Macht und Liebe ist, und niemand wird leugnen, daß dieses Gottes-Bewußtsein der Geist des wahren Glaubens ist, daß wir nur Christen sind, insofern wir solche Pflichttreue gegen dieses Christusideal äußern und unsere Nachfolge eine allbekannte, von allen Menschen anerkannte Tatsache ist.

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Die Mission des Herold

Der Herold ermutigt jeden von uns, das geistig Gute zu entdecken — den geistigen Sinn zu betätigen. Wir sehen damit klarer die geistigen Tatsachen unserer Beziehung zu Gott und entdecken gleichermaßen auch Gelegenheiten, sie der Welt zu verkünden und anzuwenden: mit anderen Worten, die Aufgabe des Herolds zu erfüllen.

Michael Pabst, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, Februar 1997 

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