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Schnelle Heilung auf Geschäftsreise

Aus dem Herold der Christlichen Wissenschaft. Online veröffentlicht am 2. Dezember 2019


Ich war unlängst auf einer Geschäftsreise, die mich von einer hochgelegenen Stadt bis in die Tropen durch die unterschiedlichsten Klimazonen führte. An einem heißen und schwülen Abend fühlte ich mich in meinem Hotelzimmer sehr krank. Ich verlor das Bewusstsein und stürzte auf die Steinfliesen im Bad. Als ich wieder zu mir kam, fühlte ich mich sehr schwach. Ich stand auf, kroch zurück ins Bett und fing an zu beten.

Mein erster Anlaufpunkt war das „Tägliche Gebet“, das ich regelmäßig bete. Es ist im Handbuch Der Mutterkirche von Mary Baker Eddy, der Entdeckerin der Christlichen Wissenschaft, zu finden, lässt sich aber wirklich universal anwenden: „‚Dein Reich komme‘; lass die Herrschaft der göttlichen Wahrheit, des göttlichen Lebens und der göttlichen Liebe in mir aufgerichtet werden und alle Sünde aus mir entfernen; und möge Dein Wort die Liebe der ganzen Menschheit bereichern und sie regieren!“ (S. 41).

Ich wurde immer wieder bewusstlos, hielt aber an dem Gedanken der Herrschaft Gottes – der göttlichen Wahrheit, des göttlichen Lebens und der göttlichen Liebe – fest, die „in mir aufgerichtet“ wurden. Dadurch wurde mir klar, dass es nichts in mir geben kann, das die Allmacht der Wahrheit, die Allgegenwart des Lebens und die ungestörte Harmonie der Liebe nicht zum Ausdruck bringt. Nichts kann in den Nachkommen Gottes, des Geistes – mich eingeschlossen – zugegen sein außer Gottes vollkommener Ausdruck Seiner selbst. Seine vollkommene, geistige Widerspiegelung kann nicht leiden, krank sein oder zusammenbrechen. Als Gottes Widerspiegelung wird der Mensch ewiglich von dem göttlichen Leben und der göttlichen Liebe belebt.

Das half mir, mich über die Furcht darüber zu erheben, allein bzw. der Höhenlage, Hitze, Luftfeuchtigkeit und Erschöpfung ausgeliefert zu sein. Ich verstand, dass nichts mich auch nur einen Augenblick von Gott trennen konnte. Ich konnte die Gewissheit des Apostels Paulus nachempfinden, „dass weder Tod noch ... Hohes noch Tiefes ... uns von der Liebe Gottes zu scheiden vermag“ (Römer 8:38, 39).

Und ich dachte darüber nach, dass alle Sünde aus mir entfernt wird, wie es im Täglichen Gebet heißt. Ich betete um das Verständnis, dass es in meiner wahren, geistigen Natur nichts geben konnte, das nicht absolut rein war. Und da Gott alles bzw. unendlich ist, können sich keine äußeren Faktoren auf Gottes geistige Schöpfung auswirken, die ausschließlich göttlichen Gesetzen unterliegt. Mir fiel eine machtvolle Aussage von Mrs. Eddy ein, in der sie sich auf den immer gegenwärtigen Gott bezieht, „in dem keine Finsternis herrscht, sondern alles Licht ist, und in dem der Mensch sein unsterbliches Sein hat“ (Botschaft an Die Mutterkirche für 1902, S. 16).

Verstand ich wirklich, wahrhaftig, dass es nichts gibt, das Gottes Ausdruck schaden kann? Ja, in gewissem Grade, und genau das Verständnis dieser Tatsache befähgt uns, Furcht zu überwinden und Heilung zu erleben.

Innerhalb kurzer Zeit lösten sich alle Schwachheit, Übelkeit und Erschöpfung auf. Am nächsten Morgen hatte ich sehr früh schon einen Termin und musste danach mit meiner Delegation zum nächsten Ort fliegen. Es ging mir völlig gut und ich war konzentriert, voller Energie und sehr dankbar.

Das „Tägliche Gebet“ ist ein Gebet, in dem wir jederzeit, Tag und Nacht, Inspiration finden können. In jener Nacht half es mir zu erkennen, dass unser wahres Leben sich nicht auf Materie gründet, sondern in der göttlichen Wahrheit, dem göttlichen Leben und der göttlicher Liebe begründet ist. Wenn wir uns von ganzem Herzen an Gott wenden, können wir diese Regierung der Liebe in uns fühlen, uns auf sie ausrichten und sie erleben.

Ich bin so dankbar für diese schnelle Heilung und glücklich, erlebt zu haben, dass es der Herr, Gott, ist, „der uns erleuchtet“ (Psalm 118:27).

Ursula B. Müller
Princeton, New Jersey, Vereinigte Staaten

  

Die Mission des Herold

Ich betrachte die Herolde und den Sentinel als den „gedruckten Paulus“, weil sie die Botschaft der universellen Verfügbarkeit der Wahrheit in die ganze Welt tragen. Ich muß aber hinzufügen, dass für den Christlichen Wissenschaftler in Übersee der Sentinel und der Herold weit mehr sind als Botschafter der Wahrheit; sie sind buchstäblich das Brot für den jeweiligen Tag und speisen die Christlichen Wissenschaftler mit der „Gnade“, die sie täglich durch das Gebet des Herrn suchen.

Howard Palfrey Jones, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, November 1969 

Nähere Informationen über den Herold und seine Mission.