
Zeugnisse
Durch die Heilung meiner Frau wurde ich zuerst auf die Christian Science aufmerksam gemacht, befaßte mich aber damals nicht eingehender mit dem Gegenstand. Im Herbst 1906 teilte mir der Arzt mit, daß ich an verschiedenen Krankheiten litte und ein andres Klima aufsuchen müßte.
Ich bin neunzehn Jahre alt und habe soweit ich zurückdenken kann ein Bruchband getragen. Meine Mutter sagte mir, das Übel, welches das Tragen eines solchen nötig machte, sei bis auf meine Geburt zurückzuführen.
Es drängt mich hiermit Gott zu danken, dessen unendliche Güte ich erfahren habe, indem ich auf den Weg der Wahrheit geführt wurde und somit Gesundheit und Frieden erlangte. Vor ungefähr vier Jahren erkrankte ich und litt heftige Schmerzen.
Ich bin gerne bereit, meinen Dank zu sagen für die Hilfe, die ich durch die Christian Science erfahren habe. Ich litt zwei Jahre an einem Nierenleiden, das mir große Beschwerden verursachte und mich oft wochenlang ans Bett fesselte.
Von Dankbarkeit gegen Gott erfüllt und in der Hoffnung, meinen Mitmenschen zu helfen, möchte ich hier in Kürze von meinen Erfahrungen in der Christian Science berichten. Schon während meiner Schulzeit hatte ich Gelegenheit, die tätigen Beweise derselben an mir zu erfahren.
Ich möchte meinen herzlichen Dank sagen für die Hilfe, die mir die Christian Science in schweren Zeiten gewesen ist. Ehe ich mit dieser Wissenschaft bekannt wurde, fühlte ich mich oft körperlich sehr schwach und geistig so niedergedrückt, daß ich meinen Pflichten kaum nachkommen konnte.
Vor etwa sechs Jahren mußte ich mich einer Operation unterziehen. Durch dieselbe wurde mir aber nicht geholfen, sondern der Zustand verschlimmerte sich.
Schon seit vielen Jahren war ich magenleidend. Alle möglichen materiellen Mittel und Kuren, die ich zur Heilung oder Besserung anwandte, blieben erfolglos.
Im Mai 1909 wurde ich während meines damaligen Aufenthaltes in Berlin auf die Christian Science aufmerksam gemacht. Die Liebe zu meiner Mutter, die zu jener Zeit schwer krank war, veranlaßte mich, sogleich eine Mittwochabend-Versammlung zu besuchen und am folgenden Tage zu einer ausübenden Vertreterin zu gehen, in der Hoffnung, meine Mutter auf diesem Wege retten zu können.
Vor ungefähr vier Jahren besuchte uns ein Freund meines Mannes. Er war sonst ein stiller, in sich gekehrter Mensch; um so größer war mein Erstaunen, ihn so verändert zu finden.