Skip to main content Skip to search Skip to header Skip to footer

Von Lungenerkrankung geheilt

Aus der Februar 2013-Ausgabe des Herolds der Christlichen Wissenschaft

Original in Spanisch


 Vor mehreren Jahren arbeitete ich sechs Jahre als therapeutische Begleiterin und lebte im Haus einer Patientin. Jeden Tag bekam sie Besuch von etwa 15 Leuten und alle haben viel geraucht. Einige Zeit später bekam ich Schwierigkeiten mit dem Atmen und dachte, das sei vom Rauch gekommen. So habe ich meiner Patientin gesagt, ich würde im Haus meiner Mutter übernachten.

Da ich mich nicht wohlfühlte und zur Beruhigung meiner Mutter, suchte ich einen Arzt auf. Eine Bekannte begleitete mich. 

Der Arzt ließ eine Röntgenaufnahme machen und erklärte, nachdem er sie angeschaut hatte, dass ich nur noch zehn Jahre zu leben hätte. Ich würde eine Atrophie entwickeln, die ein schlimmes Ende nehmen würde. Seine Worte erschütterten mich so sehr, dass ich einfach aufstand und ging.

Als Folge davon hatte ich Albträume. Obwohl mir das zuerst nicht klar war, hatte ich Angst vor Vererbung, denn mein Vater, mein Onkel und mein Großvater waren an Lungenkrebs gestorben. 

Eines Tages drängte mich eine Bekannte, wieder zum Arzt zu gehen. Aber diesmal entschied ich mich, Hilfe bei einem Praktiker der Christlichen Wissenschaft zu suchen. Dieser war bereit, mich durch seine Gebete zu unterstützen. 

So begann ich also zu beten und anzuerkennen, dass Gott, göttlicher Geist, mich frei erschaffen hat und dass jegliche Störung oder Atemnot nicht Teil meines geistigen Erbes ist. 

Sehr hilfreich war das Kapitel „Gebet“ in Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift, wo M. B. Eddy schreibt: „Das ständige Ringen, immer gut zu sein, ist Beten ohne Unterlass.“ (S. 4) Und weiter sagt sie: „Die göttliche Liebe korrigiert und regiert den Menschen.“ (S. 6) Ich erkannte also, dass es in meinem eigenen Denken Dinge gab, die korrigiert werden mussten. Da war zum Beispiel die Tatsache, dass ich nicht mit meiner Arbeitsstelle und einigen Verhaltensweisen dort zufrieden war. All das bereitete mir Schuldgefühle und verursachte unharmonisches Denken, denn das Einzige, was mich dort hielt, war mein gutes Gehalt. 

Ich erkannte auch, dass ich ständig an die vererbten Krankheiten in meiner Familie und an meine berufliche Lage dachte, anstatt daran, dass Gott ja Liebe ist. Das veranlasste mich nun, die Christliche Wissenschaft täglich konsequenter zu studieren. 

Eines Tages stieß ich auf folgende Stelle in M. B. Eddys Buch Rückblick und Einblick: „Die menschliche Geschichte bedarf einer Überprüfung, und der materielle Bericht muss daraus gestrichen werden.“ (S. 22) Es war wundervoll festzustellen, dass der zum Bild und Gleichnis Gottes erschaffene geistige Mensch, wie im ersten Buch Mose beschrieben, nie für Krankheiten anfällig sein kann. Er kann niemals von seinem hohen Stand herabfallen, denn der Mensch ist eins mit seinem Vater-Mutter Gott, der ihn immer gesund und kräftig erhält. Und genauso wie mich nichts dazu verurteilen kann, krank zu sein, konnten auch mein Vater, mein Onkel und mein Großvater niemals zu Krankheit verurteilt oder auch nur einen Moment von Gottes Liebe getrennt gewesen sein. Da Gott die Krankheit nie geschaffen hatte, besaß sie keine Wirklichkeit und konnte nicht vererbt werden. Wir können nur das Gute und die Harmonie, die von Gott kommen, erben.

Ich erkannte, dass es in meinem eigenen Denken Dinge gab, die korrigiert werden mussten.

Nachdem ich zwei oder drei Monate auf diese Weise gebetet hatte, bemerkte ich plötzlich, dass es mir gut ging und ich von allen Beschwerden frei war. Ich hatte keine Furcht mehr vor diesem Zustand. 

Einige Monate später musste ich wieder zum Arzt gehen, um die notwendige Gesundheitskarte für meine Arbeitsstelle erneuern zu lassen. Ich erzählte dem Arzt von meiner Situation und zeigte ihm den Befund und die Röntgenaufnahmen. Er entschied, mich gründlich zu untersuchen, u. a. auch meine Lunge. Der Befund war, dass ich völlig gesund war. Diese Heilung fand vor über 20 Jahren statt. 

Ein Jahr später fand ich dann auch eine Arbeit, die mich viel mehr erfüllte und die mir viel Harmonie und Freude brachte, denn ich lernte dort meinen Ehemann kennen. 

Ich kann mit Worten gar nicht ausdrücken, wie dankbar ich Gott und der Christlichen Wissenschaft für die empfangenen Segnungen bin.

Wenn Sie mehr Inhalte wie diese erforschen möchten, können Sie sich für wöchentliche Herold-Nachrichten anmelden. Sie erhalten Artikel, Audioaufnahmen und Ankündigungen direkt per WhatsApp oder E-Mail. 

Anmelden

Mehr aus dieser Ausgabe / Februar 2013

  

Die Mission des Herolds

„... die allumfassende Wirksamkeit und Verfügbarkeit der Wahrheit zu verkünden ...“

                                                                                                                            Mary Baker Eddy

Nähere Informationen über den Herold und seine Mission.