Bei guter Gesundheit zu sein, ist ein natürliches und angemessenes Verlangen aller Menschen. Christus Jesus verstand das sehr gut. Seine Mission zeichnete sich durch Anteilnahme und die liebevolle Fürsorge für andere aus. Das zeigte er auf sehr praktische Weise – nicht nur, indem er moralische Schwächen ausmerzte, sondern indem er körperliche und Geisteskrankheiten und -schwächen heilte, das Seh- und Hörvermögen wiederherstellte, hungrige Nachfolger speiste und sogar Tote zum Leben erweckte.
Doch im Gegensatz zu der heutigen starken Aufmerksamkeit dem Körper gegenüber sprach Jesus fast nie darüber, außer um den Leuten zu sagen, dass sie sich keine Sorgen deswegen machen sollten. Hier ein Beispiel: „Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet, auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist das Leben nicht mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung? ... Euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles braucht. Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, dann wird euch das alles zufallen“ (Matthäus 6:25, 32, 33).
Aufgrund dieser praktischen Auswirkungen lohnt es sich heutzutage sehr, Jesu Ansatz näher zu betrachten. Es ging ihm darum, sich ganz Gott und dem Corpus geistiger Ideen und Eigenschaften zuzuwenden, der jedem Menschen als Gottes geistige Schöpfung verfügbar ist – die Verkörperung alles dessen, was Gott umfängt und ausdrückt. Er bewies, dass Vollkommenheit – Gesundheit – der einzige und ewige Zustand von Gott und Mensch ist. So stillte er jeden menschlichen Bedarf, einschließlich nach Heilung, durch die Macht Gottes, der göttlichen Liebe.