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Original im Internet

Keine Migräne mehr

Aus der Juni 2019-Ausgabe des Herolds der Christlichen Wissenschaft

Dieser Artikel erschien ursprünglich am 19. April 2019 im Internet.


Als kleiner Junge litt ich an dem, was man heute als Migräne bezeichnet. Wenn eine eintrat, bat meine Mutter in der Regel eine Praktikerin der Christlichen Wissenschaft um Behandlung in der Christlichen Wissenschaft für mich, und ich fühlte mich besser, schlief friedlich ein und wachte am nächsten Morgen gesund auf.

Doch als ich in der Vorschule oder ersten Klasse war, wurden die Schmerzen an einem Tag nicht besser. Meine Mutter setzte sich zu mir, um zu beten. Sie wusste, dass Gott Seine Kinder liebt und versorgt, und hatte selbst erlebt, dass die Christliche Wissenschaft heilt.

Sie nannte mich bei meinem Spitznamen und sagte liebevoll: „Derry, sag: ‚Gott hat mich lieb.‘“ Das war ein Gedanke, den ich in der Sonntagsschule der Christlichen Wissenschaft gelernt hatte, und ich hatte das schon oft gesagt, doch diesmal weigerte ich mich erst. Schließlich wollte ich es sagen, doch die Schmerzen waren zu schlimm, daher jammerte ich: „Ich kann nicht. Ich kann nicht. Es tut zu weh.“

Meine Mutter antwortete liebevoll, aber fest: „Wenn du sagen kannst: ‚Ich kann nicht. Ich kann nicht. Es tut zu weh‘, dann kannst du auch sagen: ‚Gott hat mich lieb.‘“

Diese Logik drang auch durch die Schmerzen zu mir durch und leuchtete mir ein, also schluchzte ich: „Gott ... hat ... mich ... lieb.“

Als ich das letzte Wort herausgebracht hatte, kam es mir vor, als würde mir eine weiche Hand sanft von rechts nach links über die Stirn streichen, und die Schmerzen waren weg! Das war’s. Ich war frei davon! Jahre später sah ich eine Verheißung im Buch der Offenbarung in der Bibel, die perfekt zum Ausdruck bringt, was damals passiert war: „Gott wird alle Tränen von ihren Augen abwischen, ... und weder Leid ... noch Schmerz werden mehr sein“ (21:4).

Natürlich war die Heilung nicht durch die Worte selbst entstanden, sondern aus der Kraft, die dahinterstand. Meine Mutter hatte mich ermuntert, Gottes Liebe anzuerkennen, und diese göttliche Liebe war durch die Schmerzen gedrungen. Mary Baker Eddy erklärt in Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift: „Es erfordert Mut die Wahrheit auszusprechen; denn je stärker die Wahrheit ihre Stimme erhebt, umso lauter schreit der Irrtum, bis seine unartikulierten Laute für immer in der Vergessenheit verstummen“ (S. 97).

Diese Heilung hatte große Auswirkungen auf mein Leben. Erstens bewies sie mir, dass es Gott wirklich gibt. Ich hatte Gottes heilende Gegenwart selbst gespürt. Und ich hatte den Beweis, dass Gott mich kennt und liebhat und für mich da ist. Wenn wir uns von ganzem Herzen an Ihn wenden, können wir Seine Gegenwart und Liebe erkennen. Ich habe diese Lehren in meiner mentalen Schatztruhe aufbewahrt und im Laufe der Jahre immer wieder darauf zugegriffen. Ihre Anwendung hat zu zahllosen Heilungen geführt – zu weiteren Beweisen, dass die Anwendung der Wissenschaft des Christus heilt.

Als junger Mann erlebte ich diese Migränen beispielsweise irgendwann wieder. Eines Tages las ich in einer Broschüre, dass Migräne unheilbar ist, aber mit Medikamenten unter Kontrolle gehalten werden kann. Ich widersetzte mich dieser Aussage völlig und sagte: „Oh nein, sie ist keineswegs unheilbar. Für Gott ist nichts unheilbar, und das werde ich beweisen!“

Über einen Zeitraum von ca. einem Jahr gab ich mir durch Gebet Behandlungen in der Christlichen Wissenschaft. Es erforderte Durchhaltevermögen und Beständigkeit, doch dann merkte ich, dass Dinge, die zuvor zu Kopfschmerzen geführt hatten, nichts mehr hervorriefen. Ich wusste, dass ich geheilt war. Und so war es auch: Das ist Jahrzehnte her, und seitdem habe ich keine Kopfschmerzen mehr gehabt.

Ich bin sehr dankbar für das Privileg, die Sonntagsschule der Christlichen Wissenschaft besucht zu haben, die mir die Wahrheit über Gott und meine Beziehung zu Ihm in so vielen einfachen und machtvollen Punkten nahegebracht hat. Ich bin dankbar für langjährige Mitgliedschaft in der Mutterkirche und verschiedenen Zweigen; für Elementarunterricht in der Christlichen Wissenschaft von einem autorisierten Lehrer der Christlichen Wissenschaft, der selbstlos für alle betet, die ihn darum bitten und dann wundervolle Heilungen erleben, und für Mary Baker Eddy, die ihre Entdeckung der Christlichen Wissenschaft nicht für sich behielt, sondern sie intensiv studierte und dann mit der Welt teilte.

R. Derek Swire
Flagstaff, Arizona, Vereinigte Staaten

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