Vor einigen Jahren merkte ich, dass sich die Kopfhaut an einer Stelle unnatürlich veränderte. Die Stelle wurde so groß, dass man sie manchmal durch die Haare sehen konnte. Ich fühlte mich deswegen sehr unfrei, besonders in Gesellschaft anderer.
Erst hoffte ich, dass die Sache von selbst weggehen würde, aber das passierte nicht. Ich benutzte ein neues Shampoo, aber das half auch nicht. Ich war schon oftmals durch Gebet geheilt und von Problemen befreit worden, deshalb fing ich schließlich an, über diesen Zustand zu beten. Ich bat außerdem eine Praktikerin der Christlichen Wissenschaft, mir eine Behandlung in der Christlichen Wissenschaft zu geben.
Die Praktikerin betete mehrere Wochen lang für mich und wir tauschten Gedanken aus, die uns durch unsere Gebete und das Studium der wöchentlichen Bibellektionen im Vierteljahresheft der Christlichen Wissenschaft kamen. Ein solcher Gedanke war, mir bewusst zu machen, dass meine Identität nicht materiell ist, sondern geistig, da ich die reine, vollkommene und makellose Idee Gottes bin. Ich wusste, dass ich ein materielles, unvollkommenes Selbstverständnis aufgeben musste, aber das fiel mir schwer, denn ich konnte jeden Morgen die unnatürliche Haut auf meinem Kopf sehen und fühlen. Und doch wusste ich, dass Gott etwas ganz anderes in mir sah.