
Für Jugendliche
Vor mehreren Monaten erzählten fünf christlich-wissenschaftliche Praktikantinnen und Praktikanten in der Mutterkirche in Boston dem Herold ihre Überlegungen zu verschiedenen wichtigen Themen. Es handelte sich dabei um Lonie Fonseca (Brasilien), Jessica Santos (Brasilien), Anna-Zoë Herr (Deutschland), Timon Keller (Deutschland) und Sergio Zapata (Peru).
Mehrere junge Christliche Wissenschaftler, die im vergangenen Sommer ein Praktikum bei der Mutterkirche in Boston abgeleistet haben, berichteten dem Herold über ihre Erfahrung mit der Christlichen Wissenschaft und wie sie sie anwenden. An diesem Teil der Diskussion beteiligt waren Jessica Santos (Brasilien), Lonie Fonseca (Brasilien), Timon T.
Bei einem Round-Table-Gespräch mit dem Herold erzählten einige der Praktikantinnen und Praktikanten, die im vergangenen Sommer ein Praktikum bei der Mutterkirche in Boston absolviert haben, was ihnen die Christliche Wissenschaft bedeutet, und wie sie sie im täglichen Leben anwenden. In dieser sowie in der März- und der April-Ausgabe des Herold werden wir Auszüge des Gespräches veröffentlichen.
Ehe ich Christliche Wissenschaftlerin wurde, fand ich es ganz selbstverständlich, mir in der Oberstufe vor Klausuren einen „Spickzettel“ zu machen. Als ich dann anfing zu studieren, hielt ich an dieser Gewohnheit fest, ja es wurde sogar noch schlimmer aufgrund des umfangreichen Lernstoffes, der bewältigt werden wollte, sowie der vielen Seminare, die ich belegt hatte.
Hochschulen sind ja bekanntlich eine Spielwiese für Gedankenströmungen aller Art, und weil die Aktivitäten einer Hochschulvereinigung der Christlichen Wissenschaft (HV) das Denken aus eingefahrenen Gedankenmustern aufrütteln, zeigt sich bisweilen unpersönlicher Widerstand gegen diese Aktivitäten. Mitglieder einer HV tun daher gut daran, sich selbst zu erkennen und sich zu schützen, indem sie an der Wahrheit festhalten, der Wahrheit nämlich, dass man immer unter Gottes Fittichen geborgen und vor Gefahren geschützt ist.
Ganz gleich, ob man sich intensiv mit dem Tagesgeschehen beschäftigt oder die Nachrichten nur verfolgt, um informiert zu bleiben – es kann einen dabei leicht ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit, Traurigkeit und Ohnmacht beschleichen. So erging es mir, als ich mich im Rahmen meines Studiums mit den sozialen und wirtschaftlichen Problemen Lateinamerikas auseinandersetzte.
Die Bibel berichtet, dass Simon Petrus bei Jesu Verhaftung sein Schwert zückte und damit einem Knecht des Hohepriesters namens Malchus das Ohr abhieb. Aber Jesus gebot Petrus sofort Einhalt und befahl ihm, sein Schwert wieder zurück in die Scheide zu stecken (siehe Johannes 18:1–11).
Bereits von Kindheit an sind Freunde für mich sehr wichtig gewesen – Freunde, mit denen ich reden, etwas unternehmen und das Leben genießen konnte. Ich habe schon immer gerne neue Leute kennengelernt, mit denen ich auf einer Wellenlänge lag und die dann enge Freunde wurden.
Eines Morgens – ich war damals noch in der Unterstufe – wachte ich nach einer schlechten Nacht mit Kopf- und Halsschmerzen auf. Außerdem hatte ich Fieber.
Im September 2014 ging ich für zwei Semester an die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München. Gleich während des ersten Monats meines Aufenthalts gab es eine Menge Gelegenheiten, mehr über Gott zu lernen, das, was ich lernte, anzuwenden, und Heilung zu erfahren.