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Original im Internet

Keine Allergien mehr

Aus dem Herold der Christlichen Wissenschaft. Online veröffentlicht am 9. August 2018


Vor ungefähr drei Jahren litt ich auf einmal an Allergien. Davor hatte ich nie Probleme mit Pollen oder Staub gehabt, und ich fand es ärgerlich und peinlich. Ich dachte, jemand, der Zeit seines Lebens Christlicher Wissenschaftler ist, sollte solch ein Problem gar nicht bekommen können. Da ich durch diese Überlegungen abgelenkt war, statt den irrigen Glauben zu durchschauen und zurückzuweisen, nahm ich das Problem an.

Ich betete hier und da, doch weil dieser Glaube vorgibt, saisonbedingt zu sein, ließ ich die Sache eine Weile schleifen. Je aggressiver die Situation sich zeigte, desto wacher wurde ich allerdings für den Bedarf an ernsthaftem Gebet.

Als Erstes bestätigte ich, dass es keine Macht gibt, die mich verärgern oder mir peinlich sein könnte. Da das sterbliche Gemüt die Fälschung des einen wahren Gemüts, Gottes, ist, sind die Suggestionen der Disharmonie oder Krankheit vonseiten dieses falschen Gemüts weder legitim noch wahr. Nur das, was von Gott, dem Guten, kommt, macht das aus, was wir wirklich sind. Auf dieser Grundlage hörte ich auf, mich selbst dafür zu kritisieren, mit der Sache konfrontiert zu sein.

Mir fiel folgende Stelle aus Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift von Mary Baker Eddy ein: „Wenn du dich auf die ruhige Oberfläche des Irrtums hinauswagst und mit dem Irrtum sympathisierst, was soll dann die Wasser erregen? Was könnte dann dem Irrtum seine Maske herunterreißen?

Wenn du mit deinem Nachen auf die immer-bewegten, aber heilsamen Wasser der Wahrheit hinausfährst, wirst du Stürmen begegnen. Deine guten Werke werden verleumdet werden. Das ist das Kreuz. Nimm es auf dich und trage es, denn durch das Kreuz gewinnst und trägst du die Krone“ (S. 254).

Ich fragte mich: „Wo will ich sein – auf der ruhigen Oberfläche des Irrtums oder hellwach auf den immer-bewegten, aber heilsamen Wassern der Wahrheit?“ Ich wusste, dass ich da sein wollte, wo echte Bewegung, die geistige Realität, ist. Ich konzentrierte mich darauf, die Anweisung in Mrs. Eddys Handbuch der Mutterkirche zu befolgen, mich täglich gegen aggressive mentale Suggestion zu verteidigen (siehe S. 42).

An einem ungewöhnlich warmen Mittwoch im Januar beschlossen meine Frau und ich, im Botanischen Garten spazieren zu gehen. Kaum angekommen, fing ich schon an zu niesen. Wir machten unseren Spaziergang, aber ich hatte mehrere Niesanfälle. Hinterher sah ich in den Nachrichten ein Video mit Wolken von Pollen, die ihren Weg durch das Gebiet machten, das wir besucht hatten. Dieses Bild verfolgte mich geradezu.

An jenem Abend hörte ich dem Gottesdienst in meiner Zweigkirche Christi, Wissenschaftler, sehr genau zu. Ich hatte ein Zeugnis über ein anderes Thema abgeben wollen, doch nun kämpfte ich sehr mit Jucken in der Nase. Während der für Zeugnisse bereitgestellten Zeit fragte ich Gott, was ich wissen musste, um von dieser Behauptung frei zu werden.

Meine Frage wurde beantwortet! Mir kam der Gedanke: „Du leidest also an Ostwind, was?“ Fast hätte ich laut gelacht. Die Frage bezog sich auf den Bericht in Wissenschaft und Gesundheit über eine Frau, die bei Ostwind immer Schwierigkeiten beim Atmen hatte und dann von Mrs. Eddy von Tuberkulose geheilt wurde (S. 184–185). Mir war bei diesem Bericht klargeworden, dass jede Suggestion, wir könnten jemals weniger sein als Gottes vollkommene, geistige Kinder, genauso jeder Grundlage entbehrt, wie der Glaube, dass die Windrichtung bestimmt, wie gut wir atmen können.

Damit war der Mesmerismus zerstört. Ich hatte die Lüge über meine Identität durchschaut. Der Beweis für die Heilung kam einige Wochen später, als die Nachrichten erneut über Pollenwolken berichteten und ich bemerkte, dass mein Auto ganz davon bedeckt war. Doch ich war nicht nur frei von allen Problemen, sondern hatte seit der Erkenntnis in der Kirche kein „Notfalltaschentuch“ mehr gebraucht. 

Die Heilung ist von Dauer. Seit mehr als einem Jahr bin ich gegen nichts mehr allergisch. Ich bin für immer dankbar für Christus Jesus und die Wissenschaft des Christus, die Mary Baker Eddy entdeckt hat.

J. Douglas Wood 
North Richland Hills, Texas, Vereinigte Staaten

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Die Mission des Herold

Mrs. Eddys göttlich inspirierte Erklärung der Mission des Herolds der Christlichen Wissenschaft, der im Jahre 1903 gegründet wurde, ist zu einem Symbol für die weltumfassenden Tätigkeiten der christlich-wissenschaftlichen Bewegung geworden. Ihre Worte erscheinen als Inschrift an der Vorderseite der Christlich-Wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft. Sie lauten: die allumfassende wirksankeit und verfügbarkeit der wahrheit zu verkünden. Der Herold ist ein greifbarer Ausdruck des Wunsches unserer Führerin, die unschätzbare Kenntnis der Wissenschaft des Lebens an die ganze Menschheit weiterzugeben. Sie erkannte, daß der Tröster „zur Heilung der Völker“ gekommen war.

Alfred F. Schneider, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, September 1977

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