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Original im Internet

Für Kinder

Peter und die Bienen

Aus dem Herold der Christlichen Wissenschaft. Online veröffentlicht am 5. März 2018


Es war ein schöner sonniger Tag und die Kinder konnten nicht erwarten, ihre Schulklamotten loszuwerden und ihr Schwimmzeug anzuziehen.

Mittagessen und Hausaufgaben wurden in Rekordzeit erledigt. „Der Letzte im Wasser hat verloren“, rief Peter, der Älteste, und der Wettlauf begann, weil sein Bruder und die beiden Schwestern alle als erste in den Pool springen wollten.

Doch dann schrie Peter plötzlich auf. Im Gras um den Pool herum lagen Hunderte heruntergefallener Blüten und dazwischen summten Bienen auf der Suche nach Nektar. Peter war auf eine Biene getreten und gestochen worden.

Sein Fuß schwoll sofort an und Peter weinte vor Schmerzen. Seine Mutter kam angelaufen, um zu sehen, was passiert war, und half ihm, den Stachel rauszuziehen. Gleichzeitig tröstete sie Peter, indem sie ihm einige geistige Wahrheitsgedanken sagte, die er in der Sonntagsschule gelernt hatte. Seine Klasse hatte darüber geredet, wie sehr Gott sie alle liebhat und dass Er hier und jetzt für sie sorgt. Seine Mutter erkannte, dass sie und Peter diese Wahrheit besser verstehen mussten, denn er war in dem Sommer schon mehrmals gestochen worden. Und Gott würde doch nie wollen, dass Sein geliebtes Kind Schmerzen erfährt! Sie gingen ins Haus und fingen an, in einem Buch zu lesen, das Peter zusammen mit der Bibel in der Sonntagsschule besser kennenlernte. Es heißt Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift und wurde von einer Frau namens Mary Baker Eddy geschrieben. Sie lasen folgenden Satz: „Durch das Verstehen der Herrschaft, die Liebe über alles hat, fühlte sich Daniel in der Löwengrube sicher und bewies Paulus, dass die Schlange unschädlich war.“ Sie sprachen darüber, dass Gott, die Liebe, die Kontrolle über Seine gesamte Schöpfung hat, die somit niemals außerhalb Seiner Kontrolle sein konnte. Wenn Daniel nicht von den Löwen gefressen und Paulus durch die Schlange nicht verletzt worden war, wie konnte Peter dann von einer kleinen Biene verletzt werden?

Weiter unten auf derselben Seite lasen sie: „Alle Geschöpfe Gottes, die sich in der Harmonie der Wissenschaft bewegen, sind unschädlich, nützlich, unzerstörbar“ (S. 514). Die kleine Biene war sehr, sehr nützlich. Sie war damit beschäftigt gewesen, Nektar für den Bienenstock zu sammeln. Sie hatte nicht beabsichtigt, Peter wehzutun, und er hatte ihr auch nichts tun wollen. So wurde Peter klar, dass er der Biene nicht böse sein konnte, sondern sie liebhaben und ihr verzeihen musste.

Peter wurde nie wieder im Garten gestochen.

Er und seine Mutter lasen in der Bibel, dass Gott dem Menschen die Herrschaft über „die Fische im Meer, über die Vögel unter den Himmeln, über das Vieh, über die ganze Erde und über alle Kriechtiere, die auf Erden kriechen“, gegeben hatte, als Er die Welt erschuf (1. Mose 1:26). Jetzt verstand Peter, dass der Stachel der Biene keine Herrschaft über ihn hatte und ihm nicht wehtun konnte, weil er als Gotteskind Herrschaft über alles hatte. Als er anfing, diese wunderbare Wahrheit zu verstehen, tat es nicht mehr weh.

Kurz darauf lief Peter wieder nach draußen zu den anderen. Die Schwellung am Fuß verschwand ganz schnell, und am nächsten Tag konnte er wieder seine normalen Schuhe anziehen. Vorher hatte so etwas immer Tage gedauert. Und das Beste war, dass er nie wieder im Garten gestochen wurde. Er lebte mit seiner Familie noch viele Jahre in dem Haus. Jedes Jahr fielen die Blüten ins Gras, und die Bienen summten dazwischen. Aber weil Peter so klar verstanden hatte, dass Liebe immer alles unter Kontrolle hat und dass „alle Geschöpfe Gottes ... unschädlich, nützlich, unzerstörbar“ sind, taten die Bienen ihm nichts.

Im Laufe der Jahre hat die Familie einige derselben Wahrheitsgedanken angewandt, um Hornissen- und Seeigelstiche zu überwinden. Und vor nicht allzu langer Zeit wurde Peters Mutter von einem schlimmen Hundebiss geheilt. Seine Erfahrung war am Ende ein großer Segen!

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Ich betrachte die Herolde und den Sentinel als den „gedruckten Paulus“, weil sie die Botschaft der universellen Verfügbarkeit der Wahrheit in die ganze Welt tragen. Ich muß aber hinzufügen, dass für den Christlichen Wissenschaftler in Übersee der Sentinel und der Herold weit mehr sind als Botschafter der Wahrheit; sie sind buchstäblich das Brot für den jeweiligen Tag und speisen die Christlichen Wissenschaftler mit der „Gnade“, die sie täglich durch das Gebet des Herrn suchen.

Howard Palfrey Jones, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, November 1969 

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