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Für Junge leute

Als mich meine Freundin nach meiner Religion fragte

Aus dem Herold der Christlichen Wissenschaft. Online veröffentlicht am 18. November 2019


Eine Freundin von der Arbeit und ich hatten uns eines Tages nach Feierabend verabredet und redeten über unser Leben. Alles lief super gut – wir bauten eine emotionale Verbindung zueinander auf und verstanden die Lebenserfahrung der jeweils anderen immer besser. Doch dann kam die Rede auf Religion, und sie fragte mich nach meiner.

Erst war ich etwas nervös, wie ich die Frage beantworten sollte, denn man sieht oft, dass Leute Vorurteile gegen Religionen haben. Und die Christliche Wissenschaft ist eine Religion, die nicht so bekannt ist.

„Ich bin Christliche Wissenschaftlerin“, sagte ich. 

„Das hat nichts mit Scientology zu tun, nicht?“, fragte sie.

Ich verstand, wieso sie einen Zusammenhang sah, da beide im Englischen eine Form von Science im Namen haben. Aber ich sagte, nein, die sind völlig unterschiedlich. Die Christliche Wissenschaft gründet sich auf die Bibel.

„Ich habe noch nie die Worte Wissenschaft und christlich im selben Satz gehört“, sagte sie.

Das fand ich interessant, denn ich bin in der Christlichen Wissenschaft aufgewachsen, deshalb ist die Verbindung der beiden Begriffe völlig normal für mich, und ich hatte nie daran gedacht, dass sie anderen fremd sein könnte. Ich begriff zum ersten Mal, dass die meisten Leute nie Wissenschaft und christlich auf diese Weise verbunden sehen.

Ich erklärte meiner Freundin, warum diese beiden Worte zusammen Sinn ergeben. Ich sagte ihr, dass die Lehre der Christlichen Wissenschaft ein System des Betens enthält, das sich bewährt hat und die Probleme heilt, mit denen wir konfrontiert werden. Außerdem führte ich aus, dass für mich die Christliche Wissenschaft wissenschaftlich erklärt, wie man andere so lieben kann, wie Jesus es gelehrt hat. Zum Beispiel befolgen Christliche Wissenschaftler das, was Jesus als das „erste und größte Gebot“ bezeichnete: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt“ und das zweite, das ihm gleich ist: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ (Matthäus 22:37–39).

Ich sagte ihr, dass ein wichtiger Teil meiner Persönlichkeit von den Überzeugungen und Werten geformt wurde, die ich als Christliche Wissenschaftlerin habe, wie zum Beispiel Liebe, die ich an die Welt und meine Mitmenschen weitergebe. Die Christliche Wissenschaft hat mich gelehrt, auf wirklich machtvolle und heilende Weise zu lieben, denn durch die Bibel und Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift von Mary Baker Eddy habe ich gelernt, dass wahre Liebe bedeutet, andere als Ebenbild Gottes, der göttlichen Liebe, zu sehen – als geliebt, liebevoll und liebenswert. Das heißt, dass man tiefer schaut als auf den Augenschein oder eine Schublade und all das Gute sieht, das in jedem von uns als Kindern Gottes enthalten ist.

Ich war nie besonders darauf erpicht, mit meinen Freunden über die Christliche Wissenschaft zu reden, denn ich befürchtete, sie könnten eine negative Meinung von mir haben, doch meine Freundin war total offen für das, was ich ihr sagte. Sie meinte sogar, dass die Eigenschaften, die ich als Christliche Wissenschaftlerin entwickelt hatte, genau die waren, die sie an mir bewunderte. Es war cool, dass meine Informationen über die Christliche Wissenschaft ihr halfen, mich besser zu verstehen.

Diese Erfahrung hat mir echt die Augen geöffnet, denn ich hatte mich nie wirklich gefragt, was die Christliche Wissenschaft eigentlich ist. Die Beantwortung dieser Frage meiner Freundin half, mir der Gründe bewusster zu sein, warum ich an die Christliche Wissenschaft glaube, und über ihre Auswirkungen auf mein eigenes Leben nachzudenken. Ich bin sehr dankbar für alles, was die Christliche Wissenschaft darüber lehrt, andere zu lieben.

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Die Mission des Herold

Ich betrachte die Herolde und den Sentinel als den „gedruckten Paulus“, weil sie die Botschaft der universellen Verfügbarkeit der Wahrheit in die ganze Welt tragen. Ich muß aber hinzufügen, dass für den Christlichen Wissenschaftler in Übersee der Sentinel und der Herold weit mehr sind als Botschafter der Wahrheit; sie sind buchstäblich das Brot für den jeweiligen Tag und speisen die Christlichen Wissenschaftler mit der „Gnade“, die sie täglich durch das Gebet des Herrn suchen.

Howard Palfrey Jones, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, November 1969 

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