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Original im Internet

Wohllautendes

Heilende Segnungen durch Mitgliedschaft in einer Zweigkirche

Aus dem Herold der Christlichen Wissenschaft. Online veröffentlicht am 18. November 2019


Eine Sache, über die ich beständig mehr lerne, ist der Segen, den Mitgliedschaft in einer Zweigkirche Christi, Wissenschaftler, mit sich bringt. Mitglied in einer Zweigkirche zu sein beinhaltet viel mehr als sich einfach ins Mitgliederbuch einzutragen und zuzustimmen, die Kirche finanziell und durch Gebet zu unterstützen. Es geht weit darüber hinaus, Ämter anzunehmen, einem Komitee vorzusitzen oder in der Sonntagsschule zu unterrichten. Das sind alles wichtige Aspekte der Mitgliedschaft, doch es ist noch nicht alles. Wenn wir Mitgliedschaft in der Kirche wirklich in unser Herz einlassen, passiert etwas.

Als Mitglied in einer Zweigkirche fühle ich mich, als würde ich meine Hand in die der anderen Mitglieder legen – sie halten meine Hand und ich halte ihre. Wir haben eine ganz besondere Beziehung zueinander, ein Verhältnis, das sich auf die gemeinsame Liebe zu Gott gründet, den gemeinsamen Wunsch, Christus, Wahrheit, nachzufolgen. Sie gründet sich auf unsere gemeinsame Verpflichtung der Wissenschaft des Christus gegenüber, die von unserer Führerin Mary Baker Eddy entdeckt und gegründet wurde, und auf unser gemeinsames Verlangen, die Welt zu segnen. Wir sind allen diesen Dingen gegenüber verpflichtet. Wir gehen diesen Weg gemeinsam, verfolgen dieselbe Richtung, streben danach, die göttliche Wahrheit besser zu verstehen und zu demonstrieren. Wir vertrauen darauf, dass wir uns in Not aufeinander verlassen können, und sind füreinander da. Wir lieben einander.

Das ist nicht nur eine religiöse Verbundenheit, so erhebend diese auch sein mag, sondern Heilung.

Für mich zeigte sich dies vor einiger Zeit auf sehr praktische Weise. Ich bin momentan die Erste Leserin meiner Zweigkirche, was bedeutet, dass es zu meinen Aufgaben gehört, Abschnitte aus der Bibel und aus Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schriftvon Mary Baker Eddy zusammenzustellen und in unseren Mittwochabendgottesdiensten vorzulesen. An einem Mittwoch fühlte ich mich fast den ganzen Tag lang krank. Ich betete für mich selbst, und am Abend ging ich zur Kirche, um mein Amt auszuüben, obwohl es mir nicht richtig gut ging.

Ich las die Lesung, die ich zusammengestellt hatte, und fühlte mich ziemlich gut. Doch als die Versammlung für Berichte von Inspiration und Zeugnisse christlich-wissenschaftlicher Heilungen seitens der Teilnehmer geöffnet wurde, fühlte ich mich so krank, dass ich das Pult verlassen musste.

Doch stärker als diese Welle des Unwohlseins war die göttlich veranlasste Liebe und Fürsorge der anderen Kirchenmitglieder. Ich wusste, dass sie alle für mich beteten. Und ich wusste, dass sie mich in ihren Gebeten in meinem wahren Licht als Kind Gottes erkannten, geistig und vollkommen und frei. Ich war so dankbar zu wissen, dass sie da waren und dass ich mir der gebetvollen Hilfe bewusst sein konnte, die sie mir zukommen ließen. Ich konnte sie spüren und fühlte mich durch meine Mitgliedschaft in einer christlich-wissenschaftlichen Kirche, dieser Zweigkirche, gesegnet.

Nach ein paar Minuten ging es mir viel besser. Ich kehrte rechtzeitig in den Kirchensaal zurück, um das letzte Zeugnis zu hören und dann zusammen mit den anderen das letzte Lied zu singen. Ja, es ging mir völlig gut. Und ich war wirklich geheilt! Das Gefühl von Krankheit war ganz und gar verschwunden und kehrte nicht zurück.

Seitdem bin ich auf verstärkte und besondere Art und Weise dankbar für die Mitgliedschaft in der Zweigkirche. Ich erkenne die Segnungen, die aus meiner Hingabe an die Kirche und der Tatsache erwachsen, dass ich meine Hand in die der anderen Mitglieder legen kann, während wir alle mehr über Gottes heilende Macht lernen.

Pallas Hubler

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Die Mission des Herold

Ich betrachte die Herolde und den Sentinel als den „gedruckten Paulus“, weil sie die Botschaft der universellen Verfügbarkeit der Wahrheit in die ganze Welt tragen. Ich muß aber hinzufügen, dass für den Christlichen Wissenschaftler in Übersee der Sentinel und der Herold weit mehr sind als Botschafter der Wahrheit; sie sind buchstäblich das Brot für den jeweiligen Tag und speisen die Christlichen Wissenschaftler mit der „Gnade“, die sie täglich durch das Gebet des Herrn suchen.

Howard Palfrey Jones, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, November 1969 

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