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Original im Internet

Für Kinder

Keine Unfälle

Aus dem Herold der Christlichen Wissenschaft. Online veröffentlicht am 15. Oktober 2019


Ich war gerade damit fertig, mit meiner Schwester und ihrer Freundin Tennis zu spielen, und stieg ins Auto meiner Mutter ein. Meine Hand war noch im Türrahmen, als die Freundin die Tür zumachte und meine Finger einklemmte. Ich schrie auf und meine Mutter musste sich schnell von ihrem Sitz herüberbeugen und die Tür wieder aufmachen. Meine Hand tat sehr weh und ich fing an zu weinen. Sofort sagte meine Mutter, dass es in Gottes Reich keine Unfälle gibt.

Als wir ein paar Minuten später nach Hause kamen, gingen meine Mutter und ich ins Wohnzimmer. Sie holte Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift von Mary Baker Eddy und las mir daraus eine Stelle über Unfälle vor. Ich fing an, mit ihr zu beten. Wir wussten, dass es in Gottes Reich keine Unfälle gibt – und ich kann nur in Gottes Reich sein. Gott ist geistig und ich bin Seine Widerspiegelung, also bin ich ebenfalls geistig. Ein materieller Unfall kann mir nichts anhaben.

Schon bald fühlte ich mich wieder sehr gut. An diesem Abend sollte ich im Halbfinale im Baseball spielen, und es gelang mir, den Ball sehr weit zu schlagen und dadurch gewann meine Mannschaft zwei Punkte! Meine Hand tat überhaupt nicht mehr weh.

Ergänzung von Johns Mutter:

Bei dem Vorfall wurden vier Finger derselben Hand eingeklemmt. Wir standen vor der Wahl: entweder konnten wir glauben, dass sich ein Unfall ereignet hatte (wie die körperlichen Sinne aggressiv behaupteten), oder an der Wirklichkeit von Johns unverletzter Vollkommenheit als geistige Idee sowie an der Wirklichkeit vom Reich Gottes, des Guten, festhalten. Zu Hause lasen wir dann diese Stelle in Wissenschaft und Gesundheit: „Unfälle sind Gott oder dem unsterblichen Gemüt unbekannt, und wir müssen die sterbliche Grundlage der Vorstellung verlassen und uns mit dem einen Gemüt vereinen, um die Vorstellung von Zufall in die richtige Auffassung von Gottes unfehlbarer Führung umzuwandeln und dadurch Harmonie hervorzubringen“ (S. 424). Ich rief Johns Vater bei der Arbeit an, damit er ebenfalls betete.

In jener Woche hatte ich eine weitere Stelle aus Wissenschaft und Gesundheit studiert: „Die Bereitwilligkeit, wie ein kleines Kind zu werden und das Alte für das Neue aufzugeben, macht das Denken für die vorgeschrittene Idee empfänglich“ (S. 323-324). Dies war eine wundervolle Gelegenheit, kindliches Vertrauen zu hegen, und Johns reines Denken befähigte ihn, die Heilung sehr schnell zu realisieren. Innerhalb einer Stunde nach dem Vorfall spielte er fröhlich und zeigte keine Anzeichen einer Verletzung. An jenem Abend war er ganz klar in der Lage, Baseball zu spielen.

Catherine Raffles

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Der Herold der Christlichen Wissenschaft ist dazu da, die gute Nachricht zu verkünden, daß Gott tatsächlich Himmel und Erde erfüllt. Als „Herold“ trompetet er die herrlichen Tatsachen des Lebens hinaus — er bringt die Botschaft von der Schönheit und Unschuld des geistigen Universums Gottes. Diese Tatsachen *müssen* berichtet werden. Und wenn freudig, mutig und mit Überzeugung über sie berichtet wird, heilen sie. Sie erlösen. Sie erquicken das Leben.

Mary Metzner Trammell, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, Januar 1996

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