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Für Kinder

Willkommen, Friedefürst!

Aus dem Herold der Christlichen Wissenschaft. Online veröffentlicht am 23. Dezember 2019


Wir hatten alle eine Menge Spaß ... so schien es jedenfalls!

Es war ein paar Tage vor Weihnachten, und lauter Verwandte waren da. Wir spielten Spiele, und es herrschte große Ausgelassenheit. Aber einer mochte das nicht. Er warf seine Karten hin und stürmte vom Tisch weg.

Ich verstand nicht, was passiert war, und stellte zu meiner Überraschung fest, dass er sauer auf mich war. Wieso auf mich?! Damit warf auch ich meine Karten hin, rannte die Treppe hoch und knallte die Tür hinter mir zu. Von wegen fröhliche Weihnachten!

Aber ich war nicht lange sauer. Hinter der zugeknallten Tür erreichte mich ein sanfter Hinweis: „Du kannst die Situation in Ordnung bringen. Warte nicht damit. Tu es gleich.“

Dieser Gedanke war so bestimmt, wie er sanft war, und er war begleitet von einem Gefühl des Friedens. Ich kannte diese Stimme, die in meinem Denken zu mir sprach; ich hatte sie schon mal gehört. Ich nenne sie „Friedefürst“.

Nein, kein Fürst mit Schloss und so. „Friedefürst“ ist einer der Namen, die der Prophet Jesaja verwendete, als er verkündete, dass das Christuskind zur Welt kommen würde. Du kannst seine Prophezeiung in der Bibel nachlesen. Dort schreibt er: „Die Herrschaft ist auf seiner Schulter; und er heißt Wunderbar, Rat, Kraft, Held, Ewig-Vater, Friedefürst“ (9:5).

„Friedefürst“ bezieht sich auf Christus Jesus. Ich hatte in der Sonntagsschule der Christlichen Wissenschaft gelernt, dass Jesus das Baby war, das in Bethlehem geboren wurde, doch Christus ist der Name, den wir verwenden, wenn wir über sein geistiges Selbst als Sohn Gottes reden. Und Christus ist auch die Botschaft von Gott, die uns von unserem eigenen geistigen Selbst als Söhne und Töchter Gottes berichtet.

Obwohl der Mensch Jesus nicht mehr bei uns ist, bleibt die Christus-Botschaft von Gott immer hier. Sie sagt uns, dass wir so gut sind wie Gott, denn Er hat uns gemacht! Der Christus hilft uns, nicht zu vergessen, dass wir gern liebevoll und freundlich sind, damit alle, die wir kennen, ebenfalls Gottes Liebe fühlen und voller Frieden, Ruhe und Freude sein können.

An jenem Tag bei uns zu Hause beschloss ich, auf die Botschaft des Friedens zu hören, die Christus mir über mich und meinen Verwandten gesagt hatte. Sie besagte, dass Gott, Liebe, uns beide liebevoll erschaffen hat, also ist Wut kein wirklicher Teil von uns.

Ich holte tief Luft und ging nach unten. Ich fühlte sofort Liebe statt Wut, so war froh ich! Ich wusste, dass mein Verwandter auch lieber fröhlich statt wütend sein würde. Er saß allein in einer Ecke und sah traurig aus. Ich umarmte ihn und sagte ihm, dass es mir leid tat (obwohl ich immer noch nicht wusste, was ich falsch gemacht hatte).

Er sagte: „In Ordnung“ und umarmte mich auch. Wir hatten ohne Probleme weiter viel Spaß zu Weihnachten und waren einander nicht mehr böse.

Weihnachten – und immer – können wir alle auf den Christus lauschen und uns ruhig, sicher und geliebt fühlen, statt böse, traurig oder frustriert. Du erkennst die Botschaft, weil sie von einem Gefühl des Friedens begleitet ist. Wenn du sie also hörst, nimm sie auf jeden Fall an!

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Die Mission des Herold

Ich betrachte die Herolde und den Sentinel als den „gedruckten Paulus“, weil sie die Botschaft der universellen Verfügbarkeit der Wahrheit in die ganze Welt tragen. Ich muß aber hinzufügen, dass für den Christlichen Wissenschaftler in Übersee der Sentinel und der Herold weit mehr sind als Botschafter der Wahrheit; sie sind buchstäblich das Brot für den jeweiligen Tag und speisen die Christlichen Wissenschaftler mit der „Gnade“, die sie täglich durch das Gebet des Herrn suchen.

Howard Palfrey Jones, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, November 1969 

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