Wenn du aufgelegt hast,
halt’ still.
Dich umgibt ein Segen über alle Maßen,
für den Patienten nicht allein, sondern für dich,
nahmst den Anruf so bereitwillig entgegen,
hast deine fünf Brote und zwei Fische gern geteilt,
sodass der Christus sie vermehren konnte, zu stillen den Bedarf.
Es ist dein Vorrecht, das zu seh’n, was hinter Tränen liegt,
hinter Enttäuschung, hinter Schmerz.
Du magst es ja schon ausgesprochen haben, doch
in dieser Pause bist du eingeladen, das zu glauben,
was du sagtest über Christus, über Gott,
der liebt über Furcht hinaus.
Bleib’ da.
Lauschend, anbetend, auflösend die Lüge,
selbst wenn sie auch dir so imponieren will.
Du kannst nicht fortgeh’n und so tun, als hörtest du sie nicht.
Umgestaltet bist du ja zu Seinem Bild, und
diese Gabe lässt dich geh’n vertrauensvoll.
Dank’ Ihm für das, was Er dem Anrufer zugute schon getan.
Dank’ Ihm für das Privileg, wirklich zu wissen, dass dies’ Kind Ihm zugehörig ist.
Dank’ Ihm für die Gegenwart des Christus, um den Traum zu brechen
und aufzuwecken deinen Freund und dich
zur Wirklichkeit, gemeinsam hier zu stehen, vor Ihm.
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