
Zeugnisse
Rückblickend glaube ich, dass die Weigerung, der Angst nachzugeben, der Wendepunkt bei der Heilung war.
Ich rang im Gebet darum, aufzuhören, den Körper zu befragen oder dem Glauben zu schenken, was die körperlichen Sinne mir anscheinend mitteilen wollten.
Ich versuchte, meine Verluste als Gelegenheiten zu verstehen, eine umfassendere Sichtweise von Gott zu erlangen. Es war keine leichte Zeit, doch ich wusste, dass Gott uns alle mit allem versorgt, was wir brauchen,
Ich musste mich vollständig von den Behauptungen von ansteckenden Krankheiten abwenden und mein Denken stattdessen mit Gottes reinen Botschaften der göttlichen Wahrheit, der göttlichen Gesundheit und des göttlichen Friedens füllen.
Mein Mann und ich hatten eine Europareise geplant, die drei Wochen später starten sollte. Auf Röntgenbildern, die kurz vor unserer Abreise angefertigt wurden, sah man, dass die Rippen verheilt waren.
Mein Verständnis von Liebe hat sich so gewandelt, dass sie sich statt auf Personen und Persönlichkeiten nun auf Gott bezieht. Gott als Liebe zu verstehen, hat mir eine neue Sicht auf mich und andere gegeben, die das Ringen um Liebe überflüssig macht.
Ich habe erkannt, dass es, auch wenn alles zu schwierig zu sein scheint, trotzdem möglich ist, den Nebel des Irrtums zu durchdringen und die augenscheinlichen Probleme in Nichts auflösen zu lassen.
Auf der Grundlage der Wirklichkeit von Gottes immer gegenwärtiger, guter Regierung bemühte ich mich gezielt, keine kleinlichen Ängste und Gedanken in meinem Bewusstsein mehr vorherrschen zu lassen.
Wenn ich auf mein Leben zurückblicke, fallen mir drei Situationen ein, in denen ich eine augenblickliche Heilung bezeugen konnte, weil jemand anderes von der Macht der göttlichen Liebe zu heilen ganz klar überzeugt war.
Dieser Zustand, den ich als meinen eigenen akzeptiert hatte, war eine Illusion oder Lüge über mich. Es war immer eine Lüge gewesen!