
Zeugnisse
Die Botschaft im Kommunionsgottesdienst war sehr klar. Ich musste die Änderung sein, die ich in anderen sehen wollte. Mein Denken wurde von Grund auf umgewandelt.
Ich wollte durch meine Gebete die Antwort auf die Frage verstehen, wo Platz für Traurigkeit und Einsamkeit sein kann, wenn Gott, göttliche Liebe, allen Raum füllt, wie die Bibel sagt. Die Antwort war: nirgendwo.
Meine Gedanken wandten sich der großen Liebe zu, die Gott für uns alle hat. In dieser Liebe gibt es keine Disharmonie im gegenseitigen Verständnis oder in unserer Kommunikation.
Tests ergaben, dass die Schilddrüse in jeder Hinsicht normal funktionierte. Der Arzt bezeichnete es als Wunder, aber ich wusste, dass es das natürliche Ergebnis von Gebet in der Christlichen Wissenschaft war.
Ich fragte meinen himmlischen Vater, was ich erkennen musste. Die Antwort, die ich hörte, war, dass ich mental still und für Christus, Wahrheit – Gottes heilende Botschaft – empfänglich sein sollte.
Ich hatte aufgehört, die von den furchtbaren Bildern hervorgerufene Suggestion zu akzeptieren, dass das Böse Macht hat.
Durch diese Synonyme für Gott – Wahrheit, Leben, Liebe und Gemüt – orientierten sich meine Gedanken an Gott und nicht mehr an meiner Lage.
Immer wenn die Symptome zurückzukehren schienen, erklärte ich, dass ich nicht außerhalb der vollkommenen Herrschaft des Gemüts sein konnte, also musste mein Körper dies in Form von harmonischen Funktionen ausdrücken.
Ich fühlte eine tiefe Reue und Demut, und das machte mich so empfänglich für Gott, dass ich Ihn ganz und gar ausdrücken wollte. Nun fühlte ich nur noch tiefe Liebe, Achtung, Dankbarkeit und tiefen Respekt für alle und alles.
Die Änderung meiner Sichtweise von einem materiellen in ein geistiges Konzept der Existenz zerstörte die Furcht vor einer langwierigen Genesung, und ich begann, fröhlich meine gegenwärtige und ewige Vollkommenheit als Gottes Ausdruck zu erkennen.