
Zeugnisse
Meine Gebete drehten sich nicht mehr um das Reparieren oder Verändern der Materie. Ich stand jetzt zu meiner geistigen Identität, die immer vollständig unbefleckt ist.
Zu lernen, dass alles Gute von Gott erschaffen wurde, fühlte sich so an, als ob man eine Tür öffnet und Licht die Dunkelheit ersetzt, nachdem man in einer stockfinsteren Höhle gelebt hat.
Einmal sagte mir die Praktikerin, dass der gesamte Fokus ihrer Gebete für mich an dem betreffenden Tag auf zwei grundlegenden Gesetzen gelegen hatte: Gott ist Alles und Gott ist gut.
Ich fühlte eine geistige Zuversicht, dass ich dieses Problem überwinden würde, denn ich wusste, dass es nur eine Vorstellung und keine gottgegebene Wirklichkeit war.
Ich konnte von niemandem getrennt sein, solange ich die Gott-ähnliche Identität eines jeden erkannte. Ich verstand mehr von der Einheit aller Menschen mit Gott und somit miteinander.
Ich beschloss, nicht wieder in den Spiegel zu schauen und mein Denken auf das zu richten, was wahr ist, das heißt, auf mein gottgegebenes geistiges, vollkommenes Sein.
Die geistigen Wahrheitsgedanken, die ich in der Kirche und der Sonntagsschule der Christlichen Wissenschaft, gehört hatte, ermutigten mich, aus dem falschen Glauben des materiellen Lebens und Leidens aufzuwachen.
Ich beschloss, mehr über meine Beziehung zu Gott nachzudenken als über die negative Unterhaltung, der ich beigewohnt hatte, und die Symptome, die ich erlebte.
Ich betete mit dem Gedanken, dass ich eine Idee von Gott bin, und kam zu dem Schluss: „Nur eine Idee kann eine andere Idee berühren, und so kann kein Schaden entstehen.“
Da ich meinen Mann so klar als Gottes Ausdruck verstand, erkannte ich, dass die hässliche Situation keinen Einfluss auf meinen Mann oder unsere Ehe hatte.