
Zeugnisse
Ich fühlte eine große Erleichterung in dem Wissen, dass nicht ich die Kontrolle über den Anspruch einer Anomalie meines Körpers durchsetzte, sondern Seele.
Ich ließ jedes Wort der Christus-Botschaft, die ich in Wissenschaft und Gesundheit las, in mich ein wie einen reinigenden Fluss der Liebe, der alle Selbstzweifel und Scham wegschwemmte.
Ich beschloss, die heilende Natur des Gottesdienstes als von Gott inspiriert und begründet aus vollem Herzen zu akzeptieren und ihr zu vertrauen.
Ich wurde von einem tiefen Frieden erfasst und spürte eine unendliche, bedingungslose, göttliche Liebe, die alles umfasste, auch mich. Es war ein wahrhaft gnadenreicher Augenblick.
Mir wurde bewusst, dass ich mich mit einem engen Familienmitglied nicht wirklich wohlfühlte, doch in diesem Augenblick verstand ich, dass es nicht so bleiben musste; ich wusste, dass die Heilung stattgefunden hatte.
Es spielte keine Rolle, wo ich mich in dem menschlichen Spektrum des geistigen Verständnisses befand, denn das änderte nicht die geistige Tatsache, dass mein wahres Sein als Gottes Kind für immer harmonisch ist.
Als mein geistiges Verständnis zunahm, nahmen die Atembeschwerden ab und wurden mit der Zeit seltener, bis sie vollständig verschwanden.
Das änderte meine Einstellung zum Wachen bezüglich des Familienmitglieds. Ich erkannte, das Wachen als Erfüllung der Goldenen Regel einen nicht anfällig für Schmerz in der eigenen Erfahrung macht.
Christi Jesu Seligpreisung „Glückselig sind, die Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden“ nahm eine größere Bedeutung für mich an. Ich verstand, dass keiner von uns etwas Wirkliches verloren hatte.
Sofort war ich mir bewusst, dass ich von etwas umgeben war, das ich nur als einen Kreis der Sanftheit bezeichnen kann. Ich fühlte eine zärtliche Gegenwart, als diese Sanftheit näherkam und mich vollständig umfing. Ich hatte keine Furcht und fühlte mich nicht in Gefahr.