
Zeugnisse
Viele Segnungen sind mir während meines siebenzehnjährigen Studiums der Christlichen Wissenschaft zuteil geworden. Als ich anfang Dezember 1918 aus dem Osten nach Hause zurückreiste, erkrankte ich schwer; aber ich dachte an Jakob und hielt den Gedanken fest, daß G ott, die allgegenwärtige Güte, mich stützen würde, wie Er Jakob stützte.
Als mich die Christliche Wissenschaft fand, war ich mit einem sogenannten Kropf behaftet. Ich begann ihre Schriften zu lesen, und meinte, dieses Gewächs würde sofort verschwinden.
Ich möchte meiner Dankbarkeit Ausdruck geben für das, was die Christliche Wissenschaft mir gebracht hat. Viele Jahre nach meine Verheiratung versuchte ich das Wesen G ottes zu erfassen und die Bibel zu verstehen.
Vor nahezu dreißig Jahren wurde meine Mutter durch christlich-wissenschaftliche Behandlung von der sogenannten galoppierenden Schwindsucht geheilt. Heute ist sie ein Bild der Gesundheit und eine sehr tätige Praktikerin.
Im November 1908 wandte ich mich wegen körperlicher Heilung der Christlichen Wissenschaft zu, da ich den Punkt erreicht hatte, wo mir nichts anderes mehr übrig blieb. Die Ärzte hatten ihr Bestes getan, mir zu helfen, und gaben meinen Fall endlich auf, mit der Warnung, daß ich in einer verzweifelten Lage sei.
Als ich im März des Jahres 1912 auf die Christliche Wissenschaft aufmerksam gemacht wurde, lebte ich mit meinen Kindern im nordwestlichen Teil Rußlands. Mein Mann war lungenleidend, und die Ärzte versicherten ihn, daß er nie mehr die kalten Winter dort werde aushalten können.
Vor etwa acht Jahren erkrankte ich an einem schweren Nervenleiden. Durch Schlaflosigkeit, Angstgefühl und Appetitlosigkeit kam ich bald sehr herunter.
Vor einiger Zeit, als ich in einer Fabrik arbeitete, versah ich eine große Hobelmaschine, die durch einen schweren Riemen getrieben wurde, welcher sich mit einer Geschwindigkeit von sechzigtausend Zoll die Minute bewegte. Als ich eines Tages unter diesem Treibriemen vorbeikam, zerriß er plötzlich und traf mich am Kopf und Gesicht, so daß ich das Bewußtsein verlor.
Mit einem tiefen Gefühl der Dankbarkeit für die wundervolle Wahrheit, wie sie der Welt durch unsere verehrte Führerin, Mrs. Eddy, gegeben worden ist, sende ich mein Zeugnis, in der Hoffnung, daß es andere in ihrem Studium und ihrer Anwendung der Christlichen Wissenschaft ermutigen möge.
Mein Leben wurde im Sommer des Jahres 1918 durch christlich-wissenschaftliche Behandlung gerettet. Ich erfuhr Heilung von den scheinbar lebensgefährlichen Folgen eines Unfalles und erlangte dadurch das Verständnis von der göttlichen Liebe und Wahrheit.