
Zeugnisse
Als die Christliche Wissenschaft zuerst in mein Leben kam, war ich in der dunkelsten Wildnis und erntete nichts als Spreu. Nach dem Durchlesen der Heilungszeugnisse im Journal und Sentinel, die meine Tochter in einem Eisenbahnwagen gefunden hatte, sagte ich zu meiner Frau: „Dies ist meine letzte Rettungsmöglichkeit, denn ich habe so viel Medizin eingenommen, daß man ohne weitere Hilfe ein Schiff flott machen könnte.
Ich hatte eine Kopie von „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift“ während acht Monaten in meinem Hause, ohne dieses Buch zu lesen. Eines Abends aber nahm ich es, mangels anderen Lesestoffes, zur Hand.
Seit meiner Kindheit suchte und strebte ich nach Wahrheit, da mir vieles im religiösen und materiellen Leben dunkel, verwirrt und widersprechend schien. Dieses Streben nach geistiger Klarheit ging sehr langsam vor sich, und meine Reise vom Sinn zur S eele vollzog sich auf großen Umwegen und war mit vielen harten Kämpfen und ernsten Prüfungen verbunden.
Vor etwa acht Jahren, als ich dringend körperlicher Heilung bedurfte, riet mir meine Schwägerin, einen christlich-wissenschaftlichen Praktiker aufzusuchen. Zuerst schrack ich davor zurück, denn ich glaubte, die Christliche Wissenschaft sei etwas mysteriöses und böses.
Die Christliche Wissenschaft kam vor etwa acht Jahren in mein Leben. Wohl gewann ich einigermaßen eine Erkenntnis der Wahrheit, wandte sie aber nicht zur Beseitigung der scheinbaren Störungen an, die nach menschlichem Ermessen in solch hohem Maße unsere körperlichen und finanziellen Zustände beeinflussen.
Dankbaren Herzens möchte ich von den segensreichen Wirkungen der Christlichen Wissenschaft Zeugnis ablegen. Vor zwei Jahren erkrankte mein damals siebenjähriges Töchterchen an doppelseitiger Lungenentzündung und hohem Fieber.
Ich möchte meiner Dankbarkeit Ausdruck geben für das, was die Christliche Wissenschaft mir und meiner Familie gebracht hat. Vor zwei Jahren litt ich an einem so schlimmen Magenleiden, daß ich mich als körperlich total zerrüttet ansah.
Mit großer Freude kann ich sagen, daß ich mir nun G ottes Allgegenwart bewußt bin und die Tatsache erkenne, daß alle falschen Zustände durch die Erkenntnis des P rinzips, wie es die Christliche Wissenschaft lehrt, überwunden werden können. Im Spätsommer des Jahres 1914 erhielt ich die letzte Behandlung durch materielle Medizin wegen einer Krankheit, die in der Arzneiwissenschaft als Rückenmarksdarre bekannt ist.
Während den letzten sieben Jahren hatte ich viele Gelegenheiten über die trostreichen Erfahrungen von G ottes Fürsorge, wie es durch die Christliche Wissenschaft bewiesen wird, zu sprechen, in letzter Zeit jedoch hatten wir in unserer nächsten Familie eine Erfahrung von so überzeugender Art, daß sie weder wegerklärt, noch mit dem oft wiederholten: „Oh, es hätte auch sonst geschehen können,“ beiseite geschoben werden kann. Im Juni 1919, während sie bei einem Gasherde stand, fingen die Kleider meiner kürzlich verheirateten Tochter Feuer, und ihr Rücken, von den Schultern bis zu den Knieen, sowie die Finger der rechten Hand, mit der sie versuchte, ihre Schürze aufzuknöpfen, wurden sehr ernstlich verbrannt.
Bevor ich die Schwelle der Christlichen Wissenschaft überschritt, hatte ich nichts von ihr gewußt. Ein starkes Sehnen aus meinem tiefsten Herzen, meine Mitmenschen zu lieben und ihnen zu dienen, führte mich zu dieser Wahrheit.