Skip to main content

Der Sieg über Trennung.

Aus der November 1905-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft


Seit dem Anfang materieller Weltgeschichte ist angenommen worden, daß die Menschheit ein Leben für sich, von Gott getrennt, lebt, indem der Schöpfer sie ihrer Vermutung nach geformt und in eine Welt gesetzt hat, in der sie durch sich selbst zu leben anfängt, reift und stirbt, während auf einander folgender Generationen, sich an keine andere Quelle um Rat wendend als an einen Gott, der vermutlich weit in einem entfernten Himmel wohnt und auf keine gewisse Art der Vermittlung in Zeiten der Not erreicht werden kann. So hat der sterbliche Mensch derartig vom Schöpfer entfernt, ohne Hoffnung mit diesem Gott in nahen Verkehr treten zu können als bis nach dem Tode, dem endlichen Scheiden von der Bildfläche dieser getrennten Existenz, sich in seinen eigenen Kreisen bewegt, oft nicht wissend, wie sich an irgend etwas außer der Arena menschlicher Erfahrung zu wenden, ja, er ist tatsächlich so von Gott getrennt, daß er größtenteils die Gewohnheit, in täglichen Angelegenheiten über Ihn zu sprechen, verloren hat.

Bitte anmelden, um diese Seite anzuzeigen

Sie erlangen vollständigen Zugriff auf alle Herolde, wenn Sie mithilfe Ihres Abonnements auf die Druckausgabe des Herold ein Konto aktivieren oder wenn Sie ein Abonnement auf JSH-Online abschließen.

Die Mission des Herold

Jeder einzelne Herold enthält die gute Botschaft, dass der Mensch als die Widerspiegelung Gottes vollkommen ist und dass er in seinem wahren Wesen eine geistige Idee ist und nicht eine an einen bestimmten Ort gebundene sterbliche Persönlichkeit. Der Herold offenbart denen, die ihn lesen, ihre Fähigkeiten, ihre unbegrenzten Möglichkeiten sowie ihre Freiheit und ihren Adel als Kinder Gottes.

– Mildred W. Willenbrock, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, Oktober 1963 

Nähere Informationen über den Herold und seine Mission.