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Der Sieg über Trennung.

Aus der November 1905-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft


Seit dem Anfang materieller Weltgeschichte ist angenommen worden, daß die Menschheit ein Leben für sich, von Gott getrennt, lebt, indem der Schöpfer sie ihrer Vermutung nach geformt und in eine Welt gesetzt hat, in der sie durch sich selbst zu leben anfängt, reift und stirbt, während auf einander folgender Generationen, sich an keine andere Quelle um Rat wendend als an einen Gott, der vermutlich weit in einem entfernten Himmel wohnt und auf keine gewisse Art der Vermittlung in Zeiten der Not erreicht werden kann. So hat der sterbliche Mensch derartig vom Schöpfer entfernt, ohne Hoffnung mit diesem Gott in nahen Verkehr treten zu können als bis nach dem Tode, dem endlichen Scheiden von der Bildfläche dieser getrennten Existenz, sich in seinen eigenen Kreisen bewegt, oft nicht wissend, wie sich an irgend etwas außer der Arena menschlicher Erfahrung zu wenden, ja, er ist tatsächlich so von Gott getrennt, daß er größtenteils die Gewohnheit, in täglichen Angelegenheiten über Ihn zu sprechen, verloren hat.

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Die Mission des Herold

Der Herold ermutigt jeden von uns, das geistig Gute zu entdecken — den geistigen Sinn zu betätigen. Wir sehen damit klarer die geistigen Tatsachen unserer Beziehung zu Gott und entdecken gleichermaßen auch Gelegenheiten, sie der Welt zu verkünden und anzuwenden: mit anderen Worten, die Aufgabe des Herolds zu erfüllen.

Michael Pabst, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, Februar 1997 

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