Mit dankerfülltem Herzen möchte ich einige der vielen Heilungen, die wir in unsrer Familie mit Hilfe eines Ausübers durch das Verstehen und die Anwendung der Christlichen Wissenschaft erlebt haben, mit andern teilen.
Es war zu einer Zeit großer Not, als nämlich einem geliebten Familiengliede gesagt wurde, die ärztliche Wissenschaft könnte nichts mehr für es tun, als wir zuerst von der Christlichen Wissenschaft hörten. Ein Freund, der durch die Wissenschaft von einer Magenbeschwerde geheilt worden war, fragte uns, ob wir sie nicht auch versuchen wollten. Wir folgten seinem Rat und erlebten solch einen Beweis ihrer Heilkraft, daß es einen tiefen Eindruck auf uns machte. Doch gehörten wir zu der Zeit einer andren Kirche an, und da sich nun alles harmonisch zu entfalten schien, wandten wir uns erst sieben Jahre später wieder der Christlichen Wissenschaft zu.
Damals hatte unser Söhnchen den Keuchhusten, und da es nur wenig Nahrung bei sich behalten konnte, war es in einem traurigen Zustande. Der Arzt sagte, er täte alles was er könnte, doch war keine Besserung zu bemerken. Wir waren ganz verzweifelt, und wandten uns nun rückhaltlos der Christlichen Wissenschaft zu. Wir riefen eine Ausüberin der Christlichen Wissenschaft an und baten um Behandlung für unsern Sohn. Er wurde augenblicklich geheilt.
Zu der Zeit erkrankte unser Töchterchen, das damals etwa anderthalb Jahre alt war, an Influenza und stand in großer Gefahr. Wir baten wieder dieselbe Ausüberin um Behandlung, die in freundlicher Weise mehrmals aus einiger Entfernung zu uns kam, um das Kind zu besuchen. Wir fingen an, die Bedeutung der großen Wahrheit zu verstehen, die sich uns durch das Lesen und Studieren des christlich-wissenschaftlichen Lehrbuchs „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift“ von Mary Baker Eddy entfaltete. Die Ausüberin sagte uns, daß bei der Behandlung eines Säuglings oder kleinen Kindes die Gedanken der Eltern geheilt werden müßten. Ich wollte wahrlich nichts in meinem Denken haben, das ein Hindernis für die Genesung meiner Kleinen sein konnte, und so benutzte ich jede freie Minute dazu, unser Lehrbuch zu studieren, und strebte eifrig nach Erleuchtung.
Aus Seite 392 fand ich die folgende Erklärung: „Nur solange Furcht oder Sünde bestehen bleiben, können sie den Tod gebären.“ Da ich seit vielen Jahren die Bibel gelesen hatte, erinnerte ich mich an viele Stellen in jenem herrlichen Buch, die ermahnen, uns nicht zu fürchten, sowie Verheißungen des Trostes, wenn wir die Furcht überwinden könnten. Ich wußte, daß die göttlichen Verheißungen stets in Erfüllung gehen. Sobald die Furcht überwunden war, begann die Besserung des Kindes, und nach zwei Wochen war kaum eine Spur der Krankheit mehr zu bemerken.
Dann erkrankte mein Gatte an Blinddarmentzündung. Er war ein Geschäftsmann, und sein Büro war etwa fünf Häuserblocks von seinem Hause entfernt. Jeden Tag ging er zu Fuß hin und zurück, und jeden Tag studierten wir und suchten anzuwenden, was wir von der Christlichen Wissenschaft verstanden hatten, doch sein Zustand wurde nicht besser. Doch eines Tages war es ihm nicht mehr möglich, diese Strecke zu Fuß zu gehen. Wir gerieten in Besorgnis und riefen die Ausüberin zu Hilfe, welche uns bat, zu ihrem Büro zu kommen, das sich in ihrem Hause befand. In unserm Auto wurde ein Lager bereitet, und wir fuhren 21 (amerikanische) Meilen weit nach ihrer Wohnung. Um zwei Uhr nachmittags erreichten wir das Haus der Ausüberin, und planten, daß mein Gatte über Nacht dort bleiben sollte, falls dies ratsam schiene. Als ich ihn jedoch drei Stunden später besuchte, fand ich, daß er bereit war, mit mir nach Hause zu gehen. Er war augenblicklich geheilt worden.
Ich selbst wurde von einer Funktionsbeschwerde geheilt, die ich für chronisch gehalten hatte. Sie verschwand während meines eingehendsten Studiums unsres Lehrbuches.
Ich werde nie die Geduld, Freundlichkeit und Hingabe der Ausüberin vergessen, die uns so sanft in das Verständnis der Wahrheit einführte. Ich bin dankbar für alle Segnungen, die ich empfangen habe, doch bin ich besonders dankbar dafür, zu wissen daß Gott existiert, daß Er regiert, und daß er wirkliche Mensch das Ebenbild und Gleichnis Gottes ist und alles Gute widerspiegelt.
Ich bin unsrer geliebten Führerin Mary Baker Eddy tief dankbar dafür, uns die heilende Wahrheit der Christlichen Wissenschaft geschenkt zu haben, und für die unschätzbare Gabe ihrer Schriften. Auch bin ich dankbar für das Vorrecht, diese Wissenschaft studieren zu können, ein Mitglied Der Mutterkirche und einer Zweigkirche zu sein und Klassenunterricht gehabt zu haben.
Los Angeles, Kalifornien, V.S.A.
