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Vor vielen Jahren war ich als junger Mensch sehr überrascht zu entdecken,...

Aus der März 1948-Ausgabe des Herolds der Christlichen Wissenschaft


Vor vielen Jahren war ich als junger Mensch sehr überrascht zu entdecken, welchen Schutz vor Krankheit und Sünde die Christliche Wissenschaft uns bietet. Das folgende Erlebnis kommt mir in den Sinn: Ich war krank und hatte seit zwei oder drei Tagen das Bett hüten müssen, als eine befreundete Christliche Wissenschafterin mich besuchte, um mich für den Abend zu einer Gesellschaft einzuladen. Meine Mutter sagte ihr, daß ich unmöglich ausgehen könnte, doch die Freundin sprach mir von meinem wirklichen Selbst und überzeugte mich, daß ich zu der Gesellschaft gehen könnte — was ich dann auch tat und zwar, um einen sehr angenehmen Abend zu verleben.

Dieses Erlebnis machte solch einen Eindruck auf mich, daß ich bat, die christlich-wissenschaftliche Sonntagsschule besuchen zu dürfen. Ich hatte bis dahin eine andre Sonntagsschule besucht, doch nachdem ich besuchsweise in die christlich-wissenschaftliche Sonntagsschule gegangen war, verlor ich alles Verlangen darnach, zur alten zurückzukehren. Ich kaufte bald darauf ein Exemplar von „Wissenschaft und Gesundheit“ von Mary Baker Eddy und las es während der Zwischenstunden in der Schule, die dem Studium gewidmet wurden, und obwohl ich anfangs nicht viel davon verstand, wurde mir doch seine hilfreiche Wahrheit allmählich klarer. Ich wußte, dies war meine Religion.

Kurz darauf, während ich bei Freunden zu Besuch war, lief ich über eine Wiese und fiel in einen alten, offenen Brunnen, wobei ich mir die linke Hand schwer verwundete. Ich hielt die Hand bedeckt und suchte mir die Wahrheit klar zu machen, so gut ich konnte. Während der Nacht blutete die Wunde jedoch stark und befleckte die Bettwäsche, und meine Gastgeberin bestand darauf, die Hand zu sehen. Ich zeigte sie ihr und wurde dann ohnmächtig. Da diese Freundin sich nicht für die Christliche Wissenschaft interessierte, ließ sie sofort einen Arzt holen. Ich fragte, ob ich mit meinem Sonntagsschullehrer sprechen könnte, doch zu der Zeit ließ sich das Ferngespräch nicht einrichten.

Inzwischen kam der Arzt und sagte, das Nervensystem in der Hand sei verletzt. Bald darauf rief das Vermittlungsamt an und machte die Mitteilung, daß das Ferngespräch von einer anderen Telephonistin ausgeführt worden wäre, die die frühere Unterhaltung zufällig gehört hätte, und daß der Ausüber nun für mich arbeitete. Diese Botschaft tröstete mich natürlich sofort. Ich behilet den Verband an, fühlte jedoch keine weiteren Beschwerden an der Hand und war bald wieder wie gewöhnlich tätig in Arbeit und Spiel.

Ich habe viele Erlebnisse gehabt, die mir die beschützende Kraft der Christlichen Wissenschaft bewiesen, besonders als ich im ersten Weltkriege ein Jahr in Frankreich mit einer Stoßtruppen-Division verbrachte. Bei einer Gelegenheit empfing ich den Befehl, einen Mann in einer Maschinengewehr-Gruppe abzulösen, und alle in meiner Abteilung fürchteten, daß ich dadurch in große Gefahr käme. Später erwies es sich, daß ich dadurch von einer gefährlichen Stellung entfernt worden war.

Meine Frau ist auch eine Christliche Wissenschafterin, und wir haben zusammen drei Kinder mit Hilfe der Wissenschaft aufgezogen. Viele Probleme sind gelöst worden, und wir sind beide dankbar für die schirmende Macht der Wahrheit.

Vor drei Jahren war ich mehrere Tage lang nicht imstande zu gehen wegen großer Schmerzen im Kreuz, doch mit Hilfe eines Ausübers wurde diese Beschwerde bald überwunden.

Ich hatte das Vorrecht, von meinem eigenen Feldgeistlichen Unterricht in der Wissenschaft zu erhalten, wofür ich sehr dankbar bin. Seit vier Jahren arbeite ich mit den jungen Leuten im Heeresdienst und konnte beobachten, wie ihnen geholfen wurde, wenn sie Beistand bei der Christlichen Wissenschaft suchten. Ich könnte noch viel mehr Gründe meiner Dankbarkeit für die Christliche Wissenschaft angeben, doch bin ich der Ansicht, daß wir alle unsre Dankbarkeit für unsre Sache und unsre geliebte Führerin am besten im täglichen Leben durch unsern Frohsinn und unsre Dienstbereitschaft andern gegenüber ausdrücken können.

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