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[Urtext in spanischer Sprache]

Die Bibel sagt (Ps 103:1, 2): „Lobe den Herrn, meine Seele, und...

Aus der Januar 1987-Ausgabe des Herolds der Christlichen Wissenschaft


Die Bibel sagt (Ps 103:1, 2): „Lobe den Herrn, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen! Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiß nicht, was er dir Gutes getan hat.“ Mit diesen Worten möchte ich meine tiefe Freude darüber zum Ausdruck bringen, daß ich die Christliche Wissenschaft kennengelernt habe. Sie ist wirklich das Kostbarste, was ich in meinem Leben erhalten habe.

Ich werde mich immer mit großer Dankbarkeit an die liebe Frau erinnern, die die Christliche Wissenschaft in unser Heim brachte und mit solcher Schlichtheit und Güte von Gottes Liebe sprach. Was sie sagte, durchdrang mein ganzes Bewußstein.

Zu jener Zeit war die Christliche Wissenschaft in unserer Gegend noch kaum bekannt, doch ihren heilenden Einfluß konnte man bereits spüren. Viele begannen sich für ihre Lehren zu interessieren; sie lasen die christlich-wissenschaftlichen Zeitschriften sowie das Lehrbuch der Christlichen Wissenschaft, Wissenschaft und Gesundheit von Mary Baker Eddy. Der Same war gesät worden und trug nun Früchte. Eine Handvoll getreuer Christlicher Wissenschafter gründete eine Gruppe. Später wurde diese Gruppe eine Christlich-Wissenschaftliche Vereinigung, aus der sich dann die heutige Erste Kirche Christi, Wissenschafter, Santa Fe, entwickelte.

Mein eigenes Leben wurde durch das Studium dieser wunderbaren Lehre herrlich bereichert. Unsere Familie erwarb sich das Lehrbuch, und ich fing mit dem Studium der Bibellektionen aus dem Vierteljahrsheft der Christlichen Wissenschaft an.

Als ich etwas von dem geistigen Gehalt der Bibel und der wahren Bedeutung der Lehren Christi Jesu zu erkennen begann, eröffnete sich mir eine wunderbare Welt. Ich erfreute mich der Wahrheit, die ich studierte und anwandte, und mein Wunsch, mehr zu lernen und die Christliche Wissenschaft anderen nahezubringen, wuchs.

Seither habe ich viele Heilungen erlebt. Körperliche Beschwerden wurden geheilt, aber auch andere Probleme lösten sich — in einigen Fällen durch mein eigenes Studium, indem ich die gelernte Wahrheit anwandte, in anderen wiederum mit der Hilfe eines Ausübers der Christlichen Wissenschaft.

Als mich verschiedene Male Krankheit oder Müdigkeit überwältigen wollte, hielt ich mich an das, was Mrs. Eddy in Wissenschaft und Gesundheit sagt (S. 393): „Erhebe dich in der Stärke des Geistes, um allem zu widerstehen, was dem Guten unähnlich ist.“ Ich gehorchte diesen Anweisungen und konnte dann meine Aufgaben wie immer erfüllen, frei von Müdigkeit oder Krankheit.

Hin und wieder hatte ich Muskelschmerzen. Ich konnte dann nicht ohne Schwierigkeiten sitzen oder gehen. Wenn ich durch eigenes Gebet nicht mit dem Problem fertig wurde, rief ich eine Ausüberin an und fand dann rasch Erleichterung.

Als ich wieder einmal diese Muskelschmerzen hatte, zeigten sich außerdem Symptome von Grippe, Schlaflosigkeit und Apathie. Auf meine Bitte hin nahm eine Freundin mit einer Ausüberin Verbindung auf, die mir zu helfen versprach. Der Zustand besserte sich schnell. Ich mußte jedoch mein Denken berichtigen und erkennen, daß meine wahre Identität geistig ist und ich nicht nur das Verlangen hatte, gesund zu sein, sondern daß ich nur Gesundheit und Wohlsein zum Ausdruck bringen konnte.

Einige Wochen später sollte ich meine Schülerversammlung der Christlichen Wissenschaft besuchen. Ich rief die Ausüberin an und bat sie, mich weiterhin zu unterstützen. Ihre Worte, die sie mit viel Liebe sagte, beruhigten und ermutigten mich. Ich buchte die Reise und war kurz danach vollkommen geheilt. Ein paar Tage später reiste ich mit einer Freundin zur Schülerversammlung. Die Beschwerden traten nicht wieder auf.

Sehr dankbar bin ich auch dafür, daß ich gelernt habe, Gott als die Quelle wahrer Versorgung zu sehen. Wenn finanzielle Mittel knapp waren und die menschliche Situation durch Mangel oder vermindertes Einkommen gekennzeichnet zu sein schien, bekräftigte ich erneut mein Vertrauen in Gott; ich betete und verließ mich völlig auf Ihn. Ich wußte, daß Seine Liebe meine Not stillen würde. Ich dachte daran, wie Christus Jesus die Fülle des Guten bei der Speisung der Viertausend (siehe Mt 15:32–38; Joh 6:5–13) demonstrierte. Wenn ich diese Wahrheit von der Überfülle des Guten bekräftigte, wurden meine Bedürfnisse in wundervoller Weise gestillt.

Etwas, was mir eine Ausüberin klarmachte, hat sich mir tief eingeprägt: Vergiß nie, daß wahrer Reichtum geistig ist. Diese göttliche Tatsache hat mir bei Herausforderungen sehr geholfen. Eine große Hilfe und Inspiration ist auch, was Mrs. Eddy in den Vermischten Schriften sagt (S. 307): „Gott gibt euch Seine geistigen Ideen, und sie wiederum geben euch, was ihr täglich braucht.“

Durch unser Vertrauen auf Gott wurden meine Schwester und ich auf einer Reise wunderbar geführt und beschützt. Es bestätigte sich wahrhaftig, was die Bibel sagt (2. Mose 23:20): „Siehe, ich sende einen Engel vor dir her, der dich behüte auf dem Wege und dich bringe an den Ort, den ich bestimmt habe.“

Meine Dankbarkeit für unsere Führerin, Mrs. Eddy, ist grenzenlos. Ich bewundere ihren Mut, mit dem sie allem entgegentrat, was sie hätte davon abhalten können, der Menschheit das unschätzbare, geistige Verständnis von der Bibel, wie wir es in Wissenschaft und Gesundheit finden, zu hinterlassen. Ich möchte auch meine tiefe Dankbarkeit für Die Mutterkirche zum Ausdruck bringen; für alle Zeitschriften, ganz besonders für den Herold der Christlichen Wissenschaft, dessen heilende Botschaft in die ganze Welt hinausgeht; sowie für das Liederbuch der Christlichen Wissenschaft, das uns hilft, unserem himmlischen Vater Preis und Dank zu singen.

Ich betrachte meine Arbeit und meinen Beitrag in unserer Zweigkirche als eine Gegenleistung für die vielen Segnungen, die ich erhalten habe. Ganz besonders dankbar bin ich für den Klassenunterricht in der Christlichen Wissenschaft bei einem liebevollen Lehrer. Wenn es auch noch sehr viel für mich zu lernen, zu berichtigen, zu heilen und zu demonstrieren gibt, bin ich doch Gott für Seine unendliche Liebe und Güte für jeden von uns dankbar. Mein Wunsch ist, ein besseres Verständnis von der Christlichen Wissenschaft zu erlangen und dann durch meine Werke Gott zu verherrlichen.


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