Skip to main content
Original im Internet

Schlüsselmomente beim geistigen Wachstum

Die Wahl fiel auf die Christliche Wissenschaft

Aus dem Herold der Christlichen Wissenschaft. Online veröffentlicht am 17. Oktober 2019


Ich sage gern voll Dankbarkeit, dass ich immer durch die Christliche Wissenschaft gesegnet worden bin. Seit der frühen Kindheit, als ich die Sonntagsschule der Christlichen Wissenschaft besuchte, betrachtete ich mich als Christliche Wissenschaftlerin, und ich wandte mich bei allen Belangen an Gott.

In meinem ersten Studienjahr trat ich der Hochschulvereinigung der Christlichen Wissenschaft (HV) an meinem College sowie der Mutterkirche, der Ersten Kirche Christi, Wissenschaftler in Boston, bei, wodurch ich das Vergnügen hatte, in den Gottesdiensten der HV aus der Bibel und ihrem Begleitbuch Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift von Mary Baker Eddy vorzulesen.

Im selben Zeitraum freundete ich mich mit einem jungen Kommilitonen an. Er war sehr respektvoll und angenehm im Umgang, und ich wusste zu schätzen, dass er regelmäßig zur Kirche ging, auch wenn es nicht meine war. Doch wenn wir zusammen waren, gingen wir oft auf Partys, bei denen geraucht und getrunken wurde. Ich war immer sehr gegen Zigaretten und Alkohol gewesen, doch nun machte ich mit.

Am Ende jenes Sommersemesters baten mich meine Eltern, das Studium zu unterbrechen, um zu Hause zu wohnen und einen Job anzunehmen. Ich war sehr unglücklich, tat es aber. Als der Sommer vorbei war, machte mein Freund mir einen Heiratsantrag und wir heirateten. Ich arbeitete weiter, doch nach zwei Jahren schienen wir auf der Stelle zu treten, was das Studium meines Mannes und unsere finanzielle Situation anging. Wir besuchten gelegentlich unsere jeweiligen Kirchen, aber ich studierte die Christliche Wissenschaft nicht regelmäßig.

Ich bekam eine solche Depression, dass ich bei der Arbeit immer weinen musste. Ich wollte es nicht meinen Eltern sagen, war mir aber klar, dass ich Hilfe brauchte, also schlug ich in den Gelben Seiten die Nummer einer Praktikerin der Christlichen Wissenschaft nach. Ich hatte noch nie einen Praktiker der Christlichen Wissenschaft um gebetvolle Hilfe ersucht, doch diese Frau hatte ihr Praxisbüro um die Ecke von meiner Arbeit, also konnte ich sie in der Mittagspause besuchen.

Sie merkte bald, dass ich hinsichtlich der Christlichen Wissenschaft unentschlossen war, und unsere Gespräche inspirierten mich dazu, die Christliche Wissenschaft wirklich zu studieren. Außerdem erkannte die Praktikerin, dass mich die Verantwortung für die Belange meines Mannes sehr belastete, und empfahl mir, folgenden Absatz auf Seite 63 in Wissenschaft und Gesundheit auswendig zu lernen und auf meine Situation anzuwenden: „In der Wissenschaft ist der Mensch der Sprössling des Geistes. Das Schöne, das Gute und das Reine sind seine Ahnen. Sein Ursprung liegt nicht wie der der Sterblichen im tierischen Instinkt, noch geht er durch materielle Umstände hindurch, bevor er Intelligenz erlangt. Geist ist seine ursprüngliche und endgültige Quelle des Seins; Gott ist sein Vater, und Leben ist das Gesetz seines Seins.“ Zuerst wusste ich nicht, was die Praktikerin mit „anwenden“ meinte, doch ich studierte diesen Absatz, lernte ihn auswendig und dachte immer wieder darüber nach. Ich widmete außerdem meinem täglichen Studium der Bibellektion im Vierteljahresheft der Christlichen Wissenschaft mehr Zeit.

Obwohl ich anfing, die Christliche Wissenschaft regelmäßiger zu studieren, dachte ich, dass ich sie ernst nehmen und gleichzeitig die Kirche meines Mannes besuchen könnte, der einer anderen christlichen Konfession angehörte. Der Pfarrer war sehr freundlich, doch ich wusste innerhalb weniger Minuten unseres ersten Gesprächs, dass ich bei der Christlichen Wissenschaft bleiben wollte.

Kurz darauf gingen mein Mann und ich mit Freunden essen. Als wir Getränke bestellen wollten, kam mir der Gedanke, dass ich Mitglied der Kirche Christi, Wissenschaftler, bin und dass die Lehre der Christlichen Wissenschaft auch Freiheit von Alkohol und Tabak umfasst. Bevor ich meine Bestellung aufgab, stellte sich mir folgende Frage: Willst du rauchen und trinken oder willst du die Christliche Wissenschaft? Die Antwort war sofort klar, und ich bestellte ein alkoholfreies Getränk. Danach habe ich nie wieder geraucht oder Alkohol getrunken. Die schlimme Depression verließ mich, und ich ging fröhlich zur Arbeit.

Als mein Mann im letzten Semester war, versicherte mir die Praktikerin, „dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen“ (Römer 8:28). Ich fragte mich: Liebe ich Gott genug? Als ich mein Denken dahingehend prüfte, verstand ich, wie ich Gott mehr lieben und Ihm besser gehorchen konnte.

Mein Mann schloss das Studium sehr erfolgreich ab. Später beschloss auch er, das Rauchen und Trinken aufzugeben. Wir bekamen zwei Kinder und besuchten alle gemeinsam regelmäßig eine Zweigkirche Christi, Wissenschaftler.

Als ich an jenem Tag im Restaurant die Christliche Wissenschaft wählte, erlangte ich mehr als nur Freiheit von Depressionen. Mit der Fähigkeit, Gott mehr zu vertrauen und das zu praktizieren, was ich von Kind auf gelernt hatte, wurde ich Mitglied einer Zweigkirche Christi, Wissenschaftler, und erfuhr, wie viel Freude es macht, in der Kirche mitzuarbeiten. Ich fühlte, dass mein Verständnis von Geist, Gott, zunahm. Ich war fähig, unser drittes Kind ohne Komplikationen oder medizinische Hilfe zu entbinden.

Kurz danach ermutigte mich eine Freundin, Elementarunterricht in der Christlichen Wissenschaft zu nehmen. Erst dachte ich, das würde meine Fähigkeiten übersteigen. Doch als ich mich näher damit beschäftigte und darüber betete, war ich dazu in der Lage. Es war die inspirierendste Erfahrung, die ich je hatte. Klassenunterricht in der Christlichen Wissenschaft war die „höhere Bildung“, die mich dazu inspirierte, mich voll in den Dienst dieser wichtigsten Sache der Welt einzubringen. Und er weckte den Wunsch und die Zuversicht in mir, anderen Hilfe zu leisten.

Als meine Familie umzog und ich das Telefon umbestellte, beschloss ich aufgrund meines Wunsches, anderen zu helfen, mich in den Gelben Seiten unter „Praktikerinnen und Praktiker der Christlichen Wissenschaft“ einzutragen. Der Klassenunterricht hatte mich gelehrt, Behandlungen in der Christlichen Wissenschaft zu geben, und ich erhielt Anrufe mit der Bitte um Hilfe durch Gebet. Während dieser Zeit traten auch die anderen Familienmitglieder der Mutterkirche und unserer örtlichen Zweigkirche bei, und mein Mann und unsere beiden Töchter nahmen ebenfalls Klassenunterricht. Ich hatte sogar die Gelegenheit, Kurse an der Uni mit gutem Erfolg zu besuchen. Kurz darauf bewarb ich mich um eine Anzeige als Praktikerin im Christian Science Journal und wurde angenommen.

Die Freude, den Beruf als Praktikerin der Christlichen Wissenschaft auszuüben, dauert an. Ich bin meinem Mann tief dankbar für seine Unterstützung meiner christlich-wissenschaftlichen Praxis und danke für all das Gute, das die Christliche Wissenschaft mich gelehrt hat, sowie für den Segen, diese Wissenschaft zu praktizieren.

Joyce Esgar

Weitere Artikel im Web

  

Die Mission des Herold

Der Herold der Christlichen Wissenschaft ist dazu da, die gute Nachricht zu verkünden, daß Gott tatsächlich Himmel und Erde erfüllt. Als „Herold“ trompetet er die herrlichen Tatsachen des Lebens hinaus — er bringt die Botschaft von der Schönheit und Unschuld des geistigen Universums Gottes. Diese Tatsachen *müssen* berichtet werden. Und wenn freudig, mutig und mit Überzeugung über sie berichtet wird, heilen sie. Sie erlösen. Sie erquicken das Leben.

Mary Metzner Trammell, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, Januar 1996

Nähere Informationen über den Herold und seine Mission.