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Original im Internet

Der Ebola-Ausbruch erfordert unsere Gebete

Aus dem Herold der Christlichen Wissenschaft. Online veröffentlicht am 10. September 2026


 Mein Land, die Demokratische Republik Kongo, ist derzeit mit einem neuen Ausbruch des Ebola-Virus in der nördlichen Region konfrontiert. Berichte von ansteckenden Krankheiten, ob in unserem unmittelbaren Umfeld oder an weitentfernten Orten, verdienen die Aufmerksamkeit und Gebete aller Menschen.

Ich habe mich selbstverständlich allen angeschlossen, die hinsichtlich dieser schwierigen Situation beten. Ich bete so, wie die Lehre und Lebenserfahrungen von Christus Jesus es mir verdeutlicht haben. Jesus bewies, dass Gottes immer-gegenwärtige Liebe Leiden und Krankheit nicht nur lindert, sondern heilt. Für ihn war Heilen natürlich, denn er erkannte an, dass der Heiler in jedem Fall Gott ist und dass bei Gott alle Dinge möglich sind (siehe Matthäus 19:26). Auf dieser Grundlage heilte er viele chronische und ansteckende Krankheiten, einschließlich mehrerer Fälle, die als Aussatz bezeichnet wurden, der als hochgradig ansteckend galt.

Die Christliche Wissenschaft hat mich gelehrt, meine Gebete auf die verlässliche geistige Grundlage von Jesu Lehren zu stützen, nämlich die Allheit und Vollkommenheit Gottes und das Nichts bzw. die Unwirklichkeit von allem, das Gott, dem Guten, unähnlich ist. Krankheit fällt eindeutig in die letztere Kategorie; sie stammt nicht von Gott, sondern ist das Ergebnis eines irrigen Glaubens an eine Wirklichkeit oder Macht, die Gott, dem Alles-in-allem, entgegengesetzt ist. Ja, die Christliche Wissenschaft hat mich gelehrt, dass Gott Eins ist – die einzige Macht und das vollständige Gute, nicht die Quelle von Bösem wie Krankheit. Da das Böse keine Wirklichkeit und keine Macht hat, können wir ihm in keiner Form ausgesetzt sein.

Meine Gebete für mein Land und für die Menschen überall gründen sich auf die Sicherheit, dass Gottes immer-gegenwärtige Liebe, Macht und Weisheit letztendlich jeden Glauben an eine Macht zerstören wird, die Seiner guten und vollkommenen Schöpfung entgegengesetzt ist. Solch ein Vertrauen auf Gott hat mich vor mehreren Jahren am Arbeitsplatz vor einer Grippeepidemie beschützt.

Ich hatte damals ein eigenes Büro, und die mir unterstellten Personen teilten sich einen offenen Bereich mit den Angestellten anderer Abteilungen. Immer wenn ich aus meinem Büro kam und jemandem aus meinem Mitarbeiterstab die Hand schüttelte oder eine Person umarmte, sagten einige, dass ich das nicht tun sollte, da ich mich sonst anstecken würde. Doch ich tat es ohne Angst und litt nie an irgendwelchen negativen Auswirkungen. Ich versicherte ihnen, dass ich von niemandem angesteckt werden konnte; ebenso wenig konnte ich Auswirkungen auf sie haben, mit Ausnahme guter Gesundheit. Ich hielt daran fest, dass Gott, das Gute, allen Raum füllt und keinen Platz übriglässt, in dem etwas wie Grippe über uns herrschen kann. Ein Virus hat weder die Intelligenz, die Wirklichkeit noch die Macht, sich auf jemanden zu übertragen. Nur das Gute ist übertragbar. In dem Maße, wie wir die geistige Natur des Menschen verstehen, helfen wir, uns und andere von der Plage ansteckender Krankheiten und der Angst vor ihnen zu befreien.

Angst und Unwissenheit verschließen uns die Augen für Gottes Allmacht, Allwissenheit und unfehlbare Liebe zu Seinen Kindern und lähmen unser Vertrauen auf Ihn, während das Verständnis von Gottes immer-gegenwärtiger Güte die Angst ausräumt, die Leiden hervorruft.

Heute bestehe ich mental darauf, dass Gott die Regierung Seiner Schöpfung nicht etwas Bösem wie Krankheit überlässt. Der 91. Psalm ist einer der biblischen Texte, die mein Vertrauen in Gottes schützende Macht stärken. Die Verse 9 bis 11 versichern uns beispielsweise: „Denn der Herr ist deine Zuversicht; den Höchsten hast du zu deiner Zuflucht gemacht. Es wird dir kein Unglück begegnen, und keine Plage wird sich deinem Zelt nähern. Denn er hat seinen Engeln über dir befohlen, dich auf allen deinen Wegen zu behüten.“

Die folgende Stelle aus dem Lehrbuch der Christlichen Wissenschaft, Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift von Mary Baker Eddy, hebt mein Denken aus den negativen und einschüchternden Berichten von Krankheit heraus (S. 369): „Jesus fragte niemals danach, ob Krankheit akut oder chronisch sei, und niemals empfahl er die Beachtung von Gesundheitsgesetzen, niemals verabreichte er Medikamente, niemals betete er, um zu erfahren, ob es Gottes Wille sei, dass ein Mensch lebe. Er verstand, dass der Mensch, dessen Leben Gott ist, unsterblich ist, und er wusste, dass der Mensch nicht zwei Leben hat, von denen das eine zerstört und das andere unzerstörbar gemacht werden muss.“

Ich bete darum, über das quälende Bild einer ansteckenden Krankheit hinauszusehen und das zu verstehen, was Jesus über die Unsterblichkeit des Menschen gelehrt hat – wie er zu erkennen, dass Gottes Vollkommenheit in Seiner gesamten Schöpfung widergespiegelt wird. Wenn Jesus um Hilfe gebeten wurde, sah er keinen kranken, keinen sündigen und keinen toten Menschen vor sich; er sah keine unüberwindliche Bedrohung, nichts, das schwer oder unmöglich zu erreichen war. Er wusste, dass Gott, die göttliche Wahrheit, die herrschende Macht und Intelligenz des Universums ist. Aus diesem Grund konnte Jesus damals das beweisen, was wir heute beweisen müssen – und können (Wissenschaft und Gesundheit, S. 176): „Wahrheit handhabt die bösartigste Ansteckung mit vollkommener Sicherheit.“ Ich bleibe unerschütterlich davon überzeugt, dass die heilende Macht der göttlichen Wahrheit ihre Wirksamkeit weder ändert noch verliert.

Diese Ideen füllen mich mit der Erwartung des Guten – oder, anders ausgedrückt, mit der Überzeugung, dass Gottes Wille für Seine geliebten Kinder nur gut ist und letztendlich siegen wird. Nichts kann Gottes allmächtige und allgegenwärtige Liebe und Fürsorge außer Kraft setzen.

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