
Zeugnisse
Als ich ein Teenager war, wohnte neben uns ein Mädchen in meinem Alter, das geisteskrank wurde. Ich hörte und sah viele erschütternde Dinge, die in mir die quälende Furcht zurückließen, auch geisteskrank zu werden.
Mein Mann und ich wurden auf wunderbare Weise zur Christlichen Wissenschaft Christian Science (kr'istjən s'aiəns) geführt, als unser Kind durch das Gebet eines Ausübers der Christlichen Wissenschaft geheilt wurde. Die Ärzte hatten uns mitgeteilt, daß an dem Jungen klinische Tests durchgeführt werden müßten, da er unter Atembeschwerden litt, für die ihm bereits Medikamente gegeben wurden.
Schon in meinen frühen Zwanzigern litt ich unter Migräne. Die Kopfschmerzen waren sehr stark, und wegen der Übelkeit mußte ich im Bett bleiben.
Obwohl ich in einer Familie aufwuchs, in der alle Christliche Wissenschafter waren, und eine Schule und Sommerlager mit Kindern besuchte, die im Sinne der Christlichen Wissenschaft erzogen wurden, betrachtete ich die Christliche Wissenschaft nach meiner Schulzeit viele Jahre lang nur als eine angenehme Philosophie. Ich sagte mir (und anderen), daß ich in gewissen Punkten mit der Christlichen Wissenschaft nicht übereinstimmen konnte.
Vor eineinhalb Jahren spürte ich im Nacken ein kleines Gewächs. Es war nicht besonders lästig und fiel auch kaum auf, da es vom Hemdkragen und den Haaren bedeckt wurde.
Mitten im Jahre 1973, einige Tage vor meiner Hochzeit, lernte ich die Christliche Wissenschaft kennen. Ich hatte schon immer nach intelligenten Antworten auf alle meine Fragen gesucht, die ich mir häufig über G ott, den Menschen und das Universum vorgelegt hatte.
Depressionen, die jahrelang sporadisch auftraten, brachten mich zur äußersten Verzweiflung. Ungeachtet meiner religiösen Erziehung suchte ich lange nach befriedigenden Lösungen für die Probleme des Lebens.
Während unseres Urlaubs in Tirol beschloß ich eines Morgens, einen Spaziergang zu machen. Nachdem ich meiner Frau versprochen hatte, zum Mittagessen wieder zurück zu sein, folgte ich einem gut markierten Bergpfad, der an einem reißenden Gebirgsbach entlangführte.
In Australien kann man die staatlichen Sekundarschulen unentgeltlich besuchen; doch diese Schulen mögen nicht immer die Auswahl an Fächern bieten, die sich ein Schüler wünscht. Einige Privatschulen haben ein umfassenderes Lehrprogramm; doch man muß sich bei ihnen manchmal Jahre im voraus anmelden, da sich mehr Schüler bewerben, als die Schulen aufnehmen können.
Vor einigen Jahren begann sich unter meinem Auge ein Gewächs zu bilden. Nach einiger Zeit war es recht sichtbar geworden.