
Zeugnisse
Bevor ich die Christliche Wissenschaft kennenlernte, erkrankte ich an einer Wirbelsäulen-Tuberkulose. Ich mußte ein Jahr lang in einer Heilstätte liegen und erhielt nach naturmedizinischer Behandlung und nach Besserung meines Zustandes ein Korsett, das ich ständig tragen sollte.
Als ich Kind war, dachte ich: „Ach, wie wunderbar wäre es, heilen zu können, wie Jesus heilte!" Als ich heranwuchs, fragte ich den Pfarrer der orthodoxen Kirche, warum wir nicht heilen könnten, wie Jesus heilte, da er doch eindeutig sagte (Joh. 14:12): „Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue.
Über ein Jahr lang litt ich an Stirnhöhlenentzündung. Ich war auf einem Ohr taub geworden, und man hatte mir gesagt, daß ich auch bald auf dem anderen taub sein würde.
Es war der glücklichste Tag meines Lebens, als ich aus Neugierde das Buch Wissenschaft und Gesundheit von Mary Baker Eddy in die Hand nahm. Vom ersten Augenblick an war ich von Ehrfurcht erfüllt, denn hier war die Antwort auf mein Hungern und Dürsten nach einem Wissen von G ott.
Aus tiefer Dankbarkeit möchte ich mit anderen meine große Freude und die Entfaltung der Wahrheit teilen, die ich seit Beginn meines Studiums der Christlichen Wissenschaft erlebt habe. Seit einer Reihe von Jahren hatte ich von dieser Lebensweise gewußt, hatte manchmal in dem Lehrbuch, Wissenschaft und Gesundheit von Mary Baker Eddy, gelesen und es sehr nützlich gefunden.
Ich möchte meiner Dankbarkeit für die Heilung von einer Gesundheitsstörung Ausdruck geben, die man vielleicht Schlaganfall genannt hätte, wäre eine ärztliche Diagnose gestellt worden. Auf das, was um mich geschah, konnte ich mich eine ganze Zeitlang nicht besinnen.
Als ich im Jahre 1937 einen Vortrag über die Christliche Wissenschaft besuchte, nahm ich diese Religion als den Weg des L ebens an, und seit der Zeit ist sie das Tagesgestirn meines Seins. Schon früh erkannte ich, wie wichtig es ist, die göttliche L iebe zum Ausdruck zu bringen, und das brachte mir die Gewißheit, daß die Liebe „im Dienen sich vermehrt" (Lied Nr.
Ende Juni des Jahres 1963 suchte ich zum erstenmal eine Ausüberin der Christlichen Wissenschaft auf. Während der vorangegangenen Jahre hatte ich zwölfmal im Krankenhaus gelegen.
Während der Zeit, als ich Krankenschwester in Deutschland war, suchte ich nach einer logischen und befriedigenden Erklärung dafür, was G ottes Wille ist. Eine Frage machte mir besonders zu schaffen.
Ich erwachte eines Morgens mit dem Gefühl, daß eine Veränderung vor sich gegangen war, und als ich sah, daß mein Mann zu mir sprach und ich absolut nicht hörte, was er sagte, merkte ich, daß ich taub war. Ich war zuerst voller Furcht, doch sehr schnell erkannte ich, daß geistig arbeiten und beten, wie es uns die Christliche Wissenschaft lehrt, das einzige war, was ich zu tun hatte.