
Zeugnisse
Einige Jahre lang hatten Bindegewebsgeschwülste, ein Gelenkleiden und Stirnhöhlenentzündung meine Gesundheit beeinträchtigt, sowie auch Hämorrhoiden, ein gebrochenes Steißbein und Verstopfung. Jeder Tag war eine Last, ohne Hoffnung auf ein nützliches Leben, weder gegenwärtig noch zukünftig.
Viele Jahre lang hatte ich eine Stelle als Gymnastik- und Sportlehrerin inne, die weit mehr verlangte, als es gewöhnlich in solchem Beruf der Fall ist. Und außer meiner Hausarbeit und der Pflege eines großen Gartens hatte ich drei Söhne ganz allein großzuziehen.
Ich schreibe dieses Zeugnis aus aufrichtiger Dankbarkeit für all das Glück, das ich gefunden habe, seit die Christliche Wissenschaft mein Weg des Lebens wurde. Obwohl ich schon in meiner Jugend diese Religion kannte und einige Jahre die Sonntagsschule besuchte, begann ich erst später diese wunderbare Wissenschaft zur Lösung all meiner Probleme anzuwenden.
Vor einigen Jahren mußte ich durch eine Erfahrung gehen, die mein Leben bedrohte. Der Christlichen Wissenschaft Christian Science; sprich: kr'istjǝn s'aiǝns.
Ich wurde zum erstenmal auf die Christliche Wissenschaft aufmerksam, als meine Tochter neun Jahre alt war. Sie war mit einem kleinen Mädchen befreundet, das eine Christliche Wissenschafterin war, und besuchte gelegentlich ihre Kirche.
Ich kann wahrhaftig mit dem Psalmisten singen (Ps. 40:2, 3): „Ich harrte des Herrn; und er neigte sich zu mir und hörte mein Schreien und zog mich aus de grausamen Grube und aus dem Schlamm und stellte meine Füße auf einen Fels, daß ich gewiß treten kann.
Während meines Aufenthalts in einem asiatischen Land wurde ich plötzlich von einer sehr ernsten und schmerzhaften Infektion im Gesicht befallen. Man sagte mir, daß diese Infektion häufig in diesem Land auftrete und ich mich sofort bei einem Arzt zur Behandlung melden sollte.
Die Christliche Wissenschaft hat mich auf vielerlei Weise gesegnet. Vor einigen Jahren wurde ich vollständig von einem körperlichen Leiden geheilt, für das keine Diagnose gestellt worden war und das mich sehr beunruhigte und meine Tätigkeit sehr erschwerte.
Als ich an einem Sonntagnachmittag Tennis spielte, spürte ich einen heftigen Schmerz im rechten Bein. Ich bemühte mich, weiterzuspielen und den Irrtum zu verneinen, aber meine Freunde äußerten sofort, daß es ihrer Meinung nach eine Sehnenzerrung sei, und sagten voraus, daß es einige Wochen dauern würde, bis ich wieder Tennis spielen könnte.
Schon seit frühester Jugend setzte ich mich mit Religion auseinander und freute mich über jeden Ausspruch, der G ott verherrlichte. Im Jahre 1925 lag ich im Krankenhaus, und der behandelnde Arzt sagte mir, daß ich nie wieder imstande sein würde, meinen Beruf auszuüben.