
Zeugnisse
Das Studium der Werke Mrs. Eddys brachte mir Heilung und befreite mich von verschiedenen Zuständen, die G ott, oder dem Guten, unähnlich waren.
Im Frühjahr 1917 erkrankte meine Zweitälteste Tochter an einem Nierenleiden oder der Brightschen Nierenkrankheit, wie unser Hausarzt es nannte. Da die Kleine ein Jahr vorher einen ähnlichen Anfall gehabt hatte und der Hausarzt keine Hoffnung auf dauernde Heilung gab, kamen meine Frau und ich zu dem Entschluß, durch die Christliche Wissenschaft Hilfe zu suchen.
Heute können wir auf die Früchte der Christlichen Wissenschaft hindeuten als Beweis, daß Christus, die W ahrheit, immer gegenwärtig ist und daß „das ‚Wort .
Um meiner Dankbarkeit für die wunderbare Wahrheit Ausdruck zu geben, die wir durch die Christliche Wissenschaft erkennen lernen, möchte ich über einige der mir zuteil gewordenen Wohltaten berichten. Vor einigen Jahren wurde meinem kleinen Neffen durch christlich-wissenschaftliche Behandlung das Leben gerettet.
Mein Herz ist voll tiefer Dankbarkeit für alles, was ich von unserem Vater-Mutter G ott empfangen habe, der mich von meiner Kindheit an mit unendlicher Liebe führte. Vor zehn Jahren hörte ich zum erstenmal von der Christlichen Wissenschaft, und ich habe seitdem viele Segnungen und Heilungen erlebt.
Während ich mich an einer Bewegung beteiligte, deren Zweck die soziale und ökonomische Gleichstellung der Arbeiterklassen war, erfuhr ich von der Christlichen Wissenschaft. Körperlich war ich bei guter Gesundheit; mental jedoch hatte ich ein tiefes Gefühl des Unwillens gegen diejenigen, die man für die täglich unter uns wahrnehmbare Armut und Ungerechtigkeit verantwortlich hielt.
Es ist einzig und allein der Christlichen Wissenschaft und ihrer segensreichen Wirkung zuzuschreiben, daß ich noch hier bin, um meine Dankbarkeit gegen G ott, gegen Mrs. Eddy und den liebevollen Praktiker für meine Heilung auszusprechen.
Im Jahre 1912 wandte ich mich der Christlichen Wissenschaft zu, um von einem krebsartigen Gewächs geheilt zu werden. Meine Heilung ging nur langsam vor sich, denn ich hatte viel Furcht, Empfindlichkeit, Selbstbedauern und Selbstgerechtigkeit zu überwinden.
Vor einiger Zeit trat die Notwendigkeit an mich heran, eine gänzliche Veränderung in meiner beruflichen Tätigkeit vorzunehmen und meinen Wohnort zu wechseln. Nachdem ich meine neue Arbeit angefangen hatte, und mit ganz fremden Menschen zusammenwohnte, wurde ich, nach menschlichem Begriff, sehr krank.
Wie die Zeugnisse anderer mir in meinem Suchen nach Wahrheit und Licht behilflich waren, so hoffe ich, daß auch mein Zeugnis anderen eine Hilfe sein wird. Im Jahre 1893 sagten mir die Ärzte, daß ich eine Operation durchmachen müsse, da ich ein inneres Gewächs habe.