
Zeugnisse
Vielleicht liest jemand diese Zeilen, der gerade im Zweifel ist, ob er sich mit der Christlichen Wissenschaft befassen solle oder nicht, jemand, der sich, wie ich, danach sehnt, ein wahrer Nachfolger Jesu Christi zu sein, und dem von anderen, die nicht über den Gegenstand unterrichtet sind, gesagt worden ist, diese Religion leugne die Gottheit Christi und sei ein Teufelswerk. Zum Besten solcher möchte ich sagen, daß auch mir derartiges mitgeteilt worden war, daß auch ich alles glaubte, und daß ich infolgedessen acht Monate lang, nachdem ich zuerst von der Christlichen Wissenschaft gehört hatte, weder das Lehrbuch, „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift,“ von Mrs.
Da in der kleinen Stadt, in der ich lebe, keine Kirche ist, möchte ich auf diesem Wege meine Dankbarkeit für die Christliche Wissenschaft aussprechen. Ich wandte mich der Christlichen Wissenschaft zwecks physischer Heilung zu, die augenblicklich erfolgte, und ich bin seitdem oftmals geheilt worden; aber das geistige Erwachen erscheint mir weit wichtiger als alle jene Heilungen.
Die vielen Zeugnisse in unseren Zeitschriften beweisen der Welt endgültig den großen Wert der Entdeckung unserer Führerin und ihres langjährigen Strebens, die Lehren der Wahrheit so festzulegen, daß die Welt sie nie wieder verlieren kann. Zum Glück war ich eine von den ersten, die Segnungen durch die Christliche Wissenschaft erhielt, denn ich wurde im Frühjahr des Jahres 1886 geheilt.
Da ich reichlich empfangen habe, möchte ich auch reichlich geben. Mein Geburtsstaat ist Georgia; ich wanderte jedoch im Jahre 1876 nach Florida aus.
Folgendes Zeugnis gebe ich mit dem Wunsche ab, all denen, die es lesen mögen, an meiner unaussprechlichen Dankbarkeit für die Erkenntnis G ottes, die uns Mrs. Eddy in „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift“ und in ihren anderen Schriften gegeben hat, teilnehmen zu lassen.
In den letzten fünf Jahren ist die Christliche Wissenschaft „der Hort meines Heils“ gewesen, wenn ich auch diese Lehre schon seit etwa zwanzig Jahren kenne und mich mehr oder weniger mit ihr beschäftigt habe, da mehrere von meinen Freundinnen sich zur Christlichen Wissenschaft bekannten. Im Verlauf der Zeit kam ein Tag, wo es mir klar wurde, daß ich meine materiellen Götzen aufgeben müßte, wofern ich das Glück finden wollte, nach dem ich mich so sehr sehnte, und daß ich zwischen G eist und den physischen Sinnen wählen müßte.
Ich fühle das Bedürfnis, Zeugnis von all dem abzulegen, was das Studium und die praktische Anwendung der Christlichen Wissenschaft an mir und den Meinen bewirkt hat. Als ich den Beschluß faßte, einen Versuch mit der Christlichen Wissenschaft zu machen, war ich auf dem Punkte angelangt, wo ich glaubte, das beste wäre, ich stürbe.
Eine meiner ersten Erfahrungen in der Christlichen Wissenschaft gab mir eine wunderbare Lehre im Glauben. Es war meine erste Demonstration ohne Hilfe eines Praktikers, und zwar wirkte sie so erleuchtend und überzeugend, daß ich seitdem mit allen meinen Problemen direkt zu G ott gegangen bin.
Es wird wohl nicht viele Menschen geben, die größere Ursache haben, für die Christliche Wissenschaft dankbar zu sein als ich. Im Juni 1914 stieß ich auf meinem Motorrad mit einem Automobil zusammen, wobei mein rechtes Bein zwischen Knie und Knöchel sehr gequetscht wurde.
Ich habe soeben die Zeugnisse im Sentinel gelesen, wie ich stets zu tun pflege, sobald diese Zeitschrift kommt. Ich bin so dankbar für die Heilung all dieser Menschen, daß ich der Welt auch meine wunderbare Wiederherstellung mitteilen möchte, damit diejenigen, die noch leiden, ermutigt werden, und diejenigen, die selbst geheilt worden sind, sich mit mir über die Tatsache freuen möchten, daß die Christliche Wissenschaft sowohl mentale wie physische Leiden heilt.