
Zeugnisse
Von tiefer Dankbarkeit gegen G ott erfüllt möchte ich in Kürze erzählen, wie ich durch die Christliche Wissenschaft geheilt wurde. Im Jahre 1907 reiste ich zu meiner Tochter nach Frankfurt a.
Die Christliche Wissenschaft hat sich mir und den Meinigen als ein großer Segen erwiesen. Es würde zu weit führen, wollte ich über die vielen wunderbaren Heilungen berichten, die wir in unsrer Familie erfahren haben, doch möchte ich an dieser Stelle G ott danken und meinem Gefühl tiefen Verbundenseins gegen unsre geliebte Führerin, Mrs.
Meine Heilung wurde von denen, die mich kannten, als etwas Wunderbares angesehen. Ich wurde von dem Verlangen nach Alkohol beherrscht, konnte meiner Gemütsart zu Zeiten nicht Herr werden, hatte am Schenkel ein Geschwür, das die besten Ärzte in Detroit nach zweijährigem andauernden Bemühen nicht zu heilen vermochten, litt schon seit fünfundzwanzig Jahren an chronischem Katarrh und wurde noch, um das Maß voll zu machen, von ärztlicherseits als typhös bezeichneter Lungenentzündung befallen.
Es sind etwa sieben Jahre her seit ich zuerst von der Christlichen Wissenschaft hörte und Anhängerin derselben wurde, und zwar wurde ich, wie so viele andre, durch Leiden dazu geführt, ihre Lehren anzunehmen. Durch zwanzigjährigen Aufenthalt in dem hochgelegenen Staate Colorado hatte sich bei mir, wie man annahm, ein Herzleiden entwickelt, das trotz aller ärztlichen Mittel beständig schlimmer wurde, so daß mir schließlich als letzte Zuflucht ein Klimawechsel empfohlen und Südkalifornien als Bestimmungsort erwählt wurde.
Hiermit bestätige ich die Heilung meiner vierzehnjährigen Tochter von einer Erkrankung der Niere und von Wassersucht schlimmster Art durch die Christliche Wissenschaft. Ich bat für sie um christlich-wissenschaftlichen Beistand.
Mitte März 1914 hörte ich zum erstenmal von der Christlichen Wissenschaft. Ich hatte damals ein Beinleiden und machte mir deswegen viel Sorge.
Seit meiner Kindheit litt ich an einem Ohrenübel, welches sich in den letzten Jahren so verschlimmerte, daß ich mitunter monatelang das Gehör auf dem kranken Ohr verlor, was mir besonders in der Schule viele Unannehmlichkeiten verursachte. Ich war ständig in ärztlicher Behandlung, und es trat auch immer zeitweilige Besserung ein, aber nach Aussage des Arztes sollte dieses Übel nie vollständig verschwinden.
Seit meinem vierzehnten Lebensjahre war ich immer krank. Ich war bleichsüchtig, magen- und herzleidend.
In tiefer Dankbarkeit möchte ich hiermit Zeugnis ablegen für die vielen Wohltaten, die mir durch die Christliche Wissenschaft zuteil geworden sind. Ich hatte viele Jahre einen bösen Husten, und als ich mich im September 1913 von einem Arzt untersuchen ließ, sagte er mir, ich hätte ein Lungenleiden, gab mir aber die Hoffnung, es könne noch geheilt werden.
Vor ungefähr drei Jahren war ich schwer lungenleidend und hochgradig nervös. Im Juli 1912 suchte ich ein Sanatorium für Nervenkranke auf, woselbst man mich aber nur fünf Wochen behielt, da ich meines Zustandes wegen in ein Lungensanatorium gebracht werden mußte.