
Zeugnisse
Mit einem Herzen voll des Dankes und der Liebe gegen G ott, und mit dem Gefühl der Dankbarkeit gegen unsre liebe Führerin, Mrs. Eddy, gebe ich dies Zeugnis ab.
Mit dem Gefühl tiefsten Dankes möchte auch ich für die durch die Christliche Wissenschaft geoffenbarte Macht der Wahrheit Zeugnis ablegen. Viele Jahre hindurch litt ich an heftigen Kopfschmerzen, an einem Nieren- und Frauenleiden, angeblich vererbter schwacher Herztätigkeit, sowie an andern Übeln.
Wie bei manchem andern, war es nicht der Wunsch, Befreiung von Krankheit zu finden, der mich veranlaßte, der Christlichen Wissenschaft näherzutreten. Mehrere Mitglieder unsrer Familie waren von schweren Übeln geheilt worden und schrieben ihre Wiederherstellung dem Wirken G ottes zu oder dem Verständnis von dem Wirken der Wahrheit, wie dieselbe in Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift von Mrs.
Durch die Lehren der Christlichen Wissenschaft bin ich von einer der schwersten Bürden befreit worden, die einen Sterblichen bedrücken können — von der sogenannten erblichen Belastung. Mein Vater war an einer angeblich unheilbaren Krankheit dahingeschieden, und einige Jahre später verließ uns auch mein älterer Bruder, der mit demselben Übel behaftet war.
Mit freudigem Herzen möchte ich ein Zeugnis über die Heilung ablegen, die mir durch die Christliche Wissenschaft zuteil geworden ist. Seit einem Jahre litt ich an einem Ekzem am Kopfe.
Von den Masern, an denen ich als etwa vierjähriges Kind erkrankte, behielt ich nach Angabe der Ärzte ein Ohrenleiden zurück. Einige Jahre wurde ich davon geplagt, dann verspürte ich plötzlich keine Schmerzen mehr und wir glaubten, das Übel sei beseitigt.
Mit einem Gefühl tiefer Dankbarkeit möchte ich hiermit die Wohltaten bezeugen, die ich durch die Christliche Wissenschaft empfangen habe. Jahrelang war ich in ärztlicher Behandlung wegen eines hartnäckigen Blasenleidens, doch alles ohne Erfolg.
Schon in meiner Jugend zeigten sich bei mir rheumatische Beschwerden verbunden mit schmerzhaftem Anschwellen der Gelenke. Dieses Leiden steigerte sich mit den Jahren derartig, daß ich oft wochenlang die heftigsten Schmerzen erduldete und Hände und Füße nur mit Mühe bewegen konnte.
Ein Gefühl der Dankbarkeit drängt mich, die mir durch die Christliche Wissenschaft zuteil gewordenen Wohltaten öffentlich zu bezeugen. Vielleicht wird jemand hierdurch veranlaßt, dieser Wissenschaft näher zu treten.
Im April 1906 traf mich ein harter Schlag, zugleich aber empfing ich einen Segen fürs Leben. Während ich an einem Osterkleid für eines meiner kleinen Mädchen arbeitete, wurde mir die Kunde, daß meinem Mann, der noch am selben Morgen gesund und froh das Haus verlassen hatte, ein tödlicher Unfall zugestoßen sei.