
Zeugnisse
Im Frühjahr 1911 stellte sich bei nur eine Erkrankung des Zahnfleisches ein, ein Übel, das die Ärzte als sehr langwierig bezeichneten. Ich sollte mir, um weitere Fäulnis zu verhindern, mehrere Zähne ziehen lassen.
Wir sind jetzt schon drei Jahre mit der Christlichen Wissenschaft bekannt, und seitdem haben wir viele Segnungen empfangen, wofür wir herzlich dankbar sind. Eines Falles möchte ich besonders Erwähnung tun.
Von tiefer Dankbarkeit erfüllt, möchte ich von dein reichen Segen sprechen, welcher mir durch die Christliche Wissenschaft zuteil geworden ist. Sieben Jahre lang wurde ich von einem schweren Unterleibsleiden geplagt, zu dem sich, wie das wohl oft der Fall ist, ein Nervenleiden hinzugesellte.
Bis zur Zeit, da mein kleiner Sohn sechs Jahre alt wurde, hatte ich Vertrauen zur Medizin. Die Gesundheit des Kleinen war überaus zart, er sah blaß aus, war sehr reizbar und schien keine Lebenskraft zu besitzen.
Meine Dankbarkeit für die vielen Segnungen, die mir durch die Erkenntnis G ottes und das Verständnis der christlich-wissenschaftlichen Lehren zuteil worden sind, vermag ich nicht in Worte zu fassen. Durch eine Freundin meiner Frau, deren Tochter von langjährigen Magen- und Verdauungsbeschwerden geheilt worden war, wurde ich auf diese Lehre aufmerksam gemacht.
Während eines Aufenthaltes bei einer meiner Schwestern vor etwa zwölf Jahren wurde ich von heftigen Schmerzen im Kopf befallen. Dieselben steigerten sich fast bis zur Unerträglichkeit, und etwa drei Monate lang lag ich mit sogenannter Hirnhautentzündung danieder.
Ich weiß kaum, wie ich meinem Dankgefühl mündlich oder schriftlich Ausdruck geben soll. Eine hierselbst wohnende Dame war die erste, die mich auf diese erhabene Wahrheitslehre hinwies.
Voller Dankbarkeit gegen G ott und voller Freude, daß ich die Wahrheit gefunden habe, die uns frei macht, möchte ich hier von meinen Erfahrungen in der Christlichen Wissenschaft berichten. Im Mai 1913 wurde unser etwa drei Jahre altes Kind von den Masern befallen und fieberte stark.
Vor nun bald fünf Jahren war es mir zuerst vergönnt, einen Einblick in die Christliche Wissenschaft zu gewinnen, und es sind mir seither so viele Segnungen zuteil geworden, daß ich durch dieses Zeugnis meiner grenzenlosen Dankbarkeit Ausdruck verleihen möchte. Während der zwei Jahre vor diesem Zeitpunkt wurde unser Haus beständig von Krankheiten heimgesucht.
Vor sechs Monaten bekam ich einen schlimmen Finger, und da ich selbst keinen Rat wußte, ging ich in die Klinik. Trotz ärztlicher Behandlung verschlimmerte sich das Übel, und ich hatte sehr viel Schmerzen zu ertragen.