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Ernte.

Aus der Januar 1907-Ausgabe des Herolds der Christlichen Wissenschaft

The Independent


[Mrs. Eddy hat auf Verlangen des „Independent“ infolge der grundlosen Gerüchte ihrer Krankheit, die Güte gehabt, uns diesen Artikel zu senden; wir erhielten ihn in ihrer eigenen Handschrift, die nichts von der zitternden Unsicherheit zeigt, die so oft an den Handschriften Personen ihres Alters bemerkbar ist; sie ist bereits in ihrem sechs und achtzigsten Lebensjahr. Auch veröffentlichen wir hiermit ihren begleitenden Brief, den wir im Abdruck um ein Drittel verkleinert haben. Dies ist die erste Angabe, die Mrs. Eddy in bezug auf kürzlich vorgekommene Begebenheiten gemacht hat und wird wahrscheinlich die einzige bleiben. —

Gott hat die Sichel hineingestoßen und Er scheidet das Unkraut vom Weizen. Diese Stunde ist im Glühofen der Seele geschmolzen. Ihr Erntelied ist weltverbreitet, weltbekannt und weltberühmt. Der Weinstock bringt seine Frucht hervor; die Strahlen des Rechtes haben Heilung in ihrem Licht. 

Die Fenster des Himmels senden ihre Strahlen der Wirklichkeit aus — nämlich die Christian Science gießt Segen aus für Fluchen und Wiederholungen: „Ich will für euch den Fresser schelten, daß er euch die Frucht auf dem Felde nicht verderben soll.” „Prüfet mich hierin spricht der Herr Zebaoth, ob ich euch nicht des Himmels Fenster aufthun werde, und Segen herabschütten die Fülle.”

Die Lüge und der Lügner vernichten sich selbst. Wahrheit ist unsterblich. „Seid fröhlich und getrost; ... Denn also haben sie verfolget die Propheten, die vor euch gewesen sind.” Der Cyklus des Guten vernichtet den Epicyklus des Bösen.

Wegen der Größe ihrer geistigen Bedeutung wiederholen wir hier die Zeichen dieser Zeit. Im Jahre 1905 lud mich die Erste Kongregational-Kirche, mein erstes religiöses Heim in dieser Hauptstadt Concord, N. H. zu ihrem einhundert und fünf und siebzigsten Jubiläum ein; die leitenden Redakteure und Zeitungen meines Geburtsstaates beglückwünschten mich; die Urkunden meiner Ahnen bezeugen Ehrlichkeit und Tapferkeit. Göttliche Liebe, meinem Bewußtsein näher als zuvor, sagt: Ich belohne dein Warten und „dein Volk ist mein Volk.”

Laß den Irrtum wüten und sich eitle Dinge einbilden. Mary Baker Eddy ist nicht tot, und die Worte derer, die sagen, daß sie’s ist, sind der Vater ihres Wunsches. Ihr Leben ist geprüft worden in Versuchungen und Beweisen „dein Alter sei wie deine Jugend.” Jene Worte unseres teuren, dahinscheidenden Erlösers, voll Liebe für seine Feinde, füllen mein Herz: „Vater, vergieb ihnen, denn sie wissen nicht, was sie thun.”

Meine Schriften heilen die Kranken, und ich danke Gott, daß ich während der vergangenen vierzig Jahre Böses mit Gutem vergolten habe und daß ich Ihn zum Zeugen für die Wahrheit dieser Aussage anrufen kann.

Was wir lieben, beweist, was wir sind. Ich liebe die Wohlfahrt Zions, ob gefördert durch Katholiken, Protestanten oder die Christian Science, die mit Wahrheit salbt, die Augen der Blinden öffnet und die Kranken heilt. Ich würde ebenso wenig mit einem Menschen über seine Religion streiten als über seine Kunst. Es wird schließlich anerkannt werden, daß das göttliche Prinzip der Christian Science beide, Religion und Kunst in Einigkeit und Harmonie beherrscht. Gott ist Geist und „die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.” Wenn, wie die Heilige Schrift erklärt, Gott, Geist unendlich ist, dann sind die Materie und der materielle Sinn nichtig, und es gibt keine Vertebraten, Mollusken oder Radiaten.

Als ich “Science and Health with Key to the Scriptures” schrieb, verstand ich kaum alles, was ich niederschrieb, als ich die Regeln im Heilen der Kranken und Bekehren der Sünder anwandte, lernte ich die Wahrheit von dem, was ich geschrieben hatte.

Es ist verhältnismäßig von wenig Bedeutung, was ein Mensch denkt oder zu wissen glaubt; das Gute, das ein Mensch tut, ist das einzig Nötige und der einzige Beweis des Rechtseins.

Concord, N. H., 12. Nov. 1906.

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