Einem Zeitungsbericht über einen vor den Studenten der „Leland Stanford University“ gehaltenen Vortrag des Dr. W. F. Cheney, Professor der Medizin am „Cooper Medical College,“ entnehmen wir das Folgende:
„Und an den Lehren der Mrs. Eddy muß gewiß sehr viel Gutes sein,” sagte Prof. Cheney, „denn unzählige Tausende schließen sich alljährlich dem Christian Science Glauben an, ohne irgendwelchen Zwang oder irgendwelche Bekehrungsversammlungen seitens der Anhänger Mrs. Eddys. Christian Science macht die Religion zur Grundlage ihrer Heilungen. Christus selbst wurde nicht nur ‚der große Lehrer,‘ sondern auch der ‚große Arzt‘ genannt.”
Diese Worte eines hervorragenden Arztes weisen darauf hin, daß die Vertreter seines Berufes ihr Vorurteil immer mehr ablegen. Über solche Äußerungen sollten diejenigen nachdenken, die entschlossen zu sein scheinen, jedes Heilungswerk, das nicht den Stempel ihrer eigenen Schule trägt, womöglich auf gesetzlichem Wege auszurotten. In unserer vorgeschrittenen Zeit gibt es wohl wenige Ärzte, die nicht dann und wann Gelegenheit gehabt haben, die herrlichen Erfolge der Christian Science Praxis zu beobachten. Es wäre gewiß klug gehandelt, wenn alle diejenigen, vor deren Augen solche wunderbare Werke geschehen sind, dieselben näher prüfen würden, anstatt sie zu ignorieren oder herabzusetzen, wie sehr oft geschieht. Wenn sie diese Prüfung gewissenhaft betreiben, könne sie nicht umhin, der Christian Science Heilmethode ihre Zustimmung zu geben. In der Tat war Christus Jesus nicht nur der „große Lehrer,” sondern auch der „große Arzt.” Eine seiner Erklärungen in Bezug auf diejenigen, welche absichtlich die Wahrheit von sich weisen, lautet dahin, daß sie sich nicht bekehren wollen, und nicht bereit sind, sich der heilenden Berührung des Meisters hinzugeben.
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