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„So ihr in mir bleibet”

Aus der Januar 1911-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft


Vom Gesichtspunkte des gegenwärtigen religiösen Bewußtseins aus betrachtet, scheinen manche Äußerungen unsres Meisters in Bezug auf die von seinen Jüngern verlangten Eigenschaften und Werke in weiter Ferne zu stehen und unerreichbar zu sein. Zum Beispiel die Stelle: „So ihr in mir bleibet, und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren”, spricht dem gläubigen Christen unbegrenzte Macht zu, vorausgesetzt, daß er eine einzige Bedingung erfüllt — eine Bedingung, die sich eigentlich für jeden Christen von selbst verstehen sollte.

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Die Mission des Herold

Der Herold ermutigt jeden von uns, das geistig Gute zu entdecken — den geistigen Sinn zu betätigen. Wir sehen damit klarer die geistigen Tatsachen unserer Beziehung zu Gott und entdecken gleichermaßen auch Gelegenheiten, sie der Welt zu verkünden und anzuwenden: mit anderen Worten, die Aufgabe des Herolds zu erfüllen.

Michael Pabst, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, Februar 1997 

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